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Die Zukunft der Mehrsprachigkeit im deutschen Bildungssystem: Russisch und Türkisch im Fokus

Cemal Yıldız, Nathalie Topaj, Reyhan Thomas and Insa Gülzow

Etwa die Hälfte der Menschen weltweit ist mehrsprachig und auch in Deutschland verwenden rund zwanzig Prozent der Einwohner neben Deutsch noch eine weitere Familiensprache, meist Russisch und Türkisch.

Die Tagung «Die Zukunft der Mehrsprachigkeit im deutschen Bildungssystem: Russisch und Türkisch im Fokus» hatte zum Ziel, einen Beitrag zur gegenwärtigen Forschung und Praxis des Türkischen und des Russischen im Bildungskontext zu liefern. Außerdem sollte der Austausch zwischen Experten aus der Mehrsprachigkeitsforschung, aus Bildungseinrichtungen, der Bildungspolitik und Migrantenverbänden gefördert werden. Der Tagungsband enthält Beiträge von internationalen Experten auf dem Gebiet sowie die gemeinsamen Pressemitteilungen der Veranstalter und das im Rahmen der Tagung entstandene «Berlin-Brandenburger Positionspapier zur Mehrsprachigkeit im deutschen Bildungssystem».

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Cemal Yıldız ist Botschaftsrat für Bildungswesen der Republik Türkei in Berlin. Er studierte Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Istanbul Universität und war Professor für Deutsch als Fremdsprache an der Marmara Universität in Istanbul. Seine Forschungsbereiche sind allgemeine Linguistik, Spracherwerb, Fremdsprachen- und Muttersprachendidaktik.

Nathalie Topaj arbeitet am Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) in Berlin. Sie untersucht Spracherwerb und -entwicklung bei mono- und bilingualen Kindern im Vor- und Grundschulalter im Deutschen, Russischen und Türkischen, insbesondere im Bereich des Diskurses. Seit einigen Jahren ist sie für den Berliner Interdisziplinären Verbund für Mehrsprachigkeit tätig. Sie studierte Anglistik und Romanistik an den Universitäten Haifa (Israel) und Mannheim.

Reyhan Thomas hat ihr Lehramtsstudium (Deutsch/Englisch) an der Humboldt-Universität zu Berlin absolviert. Sie hat bei diversen Projekten zu Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache mitgewirkt und war im Yunus Emre Enstitüsü als Bildungskoordinatorin tätig. Ihre Forschungsgebiete liegen in den Bereichen Mehrsprachigkeit und Sprachbildung.

Insa Gülzow arbeitet aktuell am Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) in Berlin. Sie hat viele Jahre an verschiedenen Universitäten gelehrt, zuletzt als Gastprofessorin an der Freien Universität Berlin. Sie hat einen Abschluss in Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsmanagement und ist am ZAS für die Forschungskommunikation zuständig. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Spracherwerb.

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