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Kriminalität und Strafrecht in Kiel im ausgehenden Mittelalter

Das Varbuch als Quelle zur Rechts- und Sozialgeschichte

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Gwendolyn Peters

Die Studie befasst sich mit der Strafrechts- und Kriminalitätsgeschichte Kiels im 15. und 16. Jahrhundert. Als Quelle gibt das Varbuch Aufschluss über vor Gericht verhandelte Fälle von Kapitalverbrechen. Aus dem Vergleich normgebender Rechtsquellen mit der Strafrechtspraxis ergibt sich eine andauernde gesellschaftliche Ungleichheit zu Gunsten vermögender und angesehener Personengruppen vor Gericht. Durch die Aufnahme von Ansätzen der Historischen Kriminalitätsforschung liegt erstmals eine sozialgeschichtliche Analyse des Varbuchs als Quelle zur Kriminalitätsgeschichte vor. In der Schichtspezifik von Straftaten sowie der sozialen Einbindung, Spezialisierung und Mobilität der Delinquenten äußert sich die Alltäglichkeit spätmittelalterlicher, städtischer Kriminalität.

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Vorwort

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Die vorliegende Veröffentlichung ist eine überarbeitete Fassung meiner im April 2016 am Lehrstuhl für Regionalgeschichte der Christan-Albrechts-Universität eingereichten Masterarbeit. Das Zustandekommen dieser Arbeit wäre ohne die Hilfsbereitschaft zahlreicher Personen nicht möglich gewesen, denen ich an dieser Stelle herzlich danken möchte. Mein besonderer Dank gilt meinen Betreuern Herrn Prof. Dr. Oliver Auge und Herrn Prof. Dr. Andreas Bihrer, die mich während der Entstehung der Arbeit begleitet und meinen Blickwinkel durch zahlreiche Ratschläge erweitert haben. Herrn Dr. Johannes Rosenplänter, der mich auf die Idee gebracht hat, mich mit dem Varbuch als Quelle für sozialgeschichtliche Fragestellungen der mittelalterlichen Kieler Lebenswelt zu befassen und den Mitarbeitern aus dem Kieler Stadtarchiv sei ebenfalls aufrichtig gedankt. Darüber hinaus war Herr Dr. Rosenplänter so freundlich für mich den Kontakt zu Herrn Dr. habil. Henning Unverhau aus der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek herzustellen, der mir dankenswerterweise Einsicht in das von ihm bearbeitete Material für das Kieler Urkundenbuch 1242–1600 gewährt hat, das von der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte herausgegeben werden wird. Seine Unterlagen waren für mich außerordentlich hilfreich bei der Bearbeitung meiner Fragestellungen und werden in meiner Arbeit vielfach zitiert.

In besonderer Weise freue ich mich auch über die großzügigen Förderungen durch den Alumni Kiel e.V. und die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, durch deren Bezuschussungen die Veröffentlichung der Arbeit ermöglicht wurde.

Auch möchte ich meinen Eltern und Schwiegereltern f...

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