Show Less

Völlerei und Adelsnation in der englischen Literatur der Frühen Neuzeit

Series:

Thomas Schneider

Dieses Buch beleuchtet das Motiv der Völlerei in der englischen Literatur der Frühen Neuzeit. Der Autor untersucht, wie die klassische Todsünde zur Beschreibung des Eigenen und Fremden genutzt wird, um durch Selbstüberhöhung und Fremdabwertung die nationale Identität zu stärken. Sein Analysemodell vereint Erkenntnisse aus der Systemtheorie mit zentralen Befunden der Nationenforschung. Dadurch kann er die Komplexität der englischen Gesellschaft abbilden und verschiedene Arten von Identität und Alterität herausarbeiten. Das Buch wirft einen detaillierten Blick auf Eliten, soziale Restriktionen, den Kampf gegen das Fremde und das Erwachen einer jungen Nation.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsverzeichnis

Extract

1. Einleitung.........................................................................................................13 1.1 Aktueller Forschungsstand ........................................................................14 1.2 Theoretische Fundierung ...........................................................................17 1.3 Untersuchungsmethodik ..........................................................................19 1.4 Quellenlage und Datenauswahl ................................................................20 1.5 Zielsetzung und Hypothese .......................................................................21 2. Konzeptionalisierungen der Völlerei: Ein historischer Überblick .......................................................................23 2.1 Das Konzept der Sieben Todsünden .......................................................23 2.1.1 Die anachoretische Achtlasterlehre als Ursprung der Sieben Todsünden .................................................... 32 2.1.2 Die Adaption der Achtlasterlehre im frühmittelalterlichen Christentum ................................................. 39 2.1.3 Die Systematisierung der Lasterkataloge in der hochmittelalterlichen Scholastik .................................................... 51 2.1.4 Die Sieben Todsünden als populärtheologisches Konzept im Spätmittelalter .............................................................................. 62 2.1.5 Die Marginalisierung der Sieben Todsünden in der Frühen Neuzeit....................................................................... 68 2.2 Die Todsünde der Völlerei .........................................................................72 2.2.1 Die Völlerei als dämonischer Störfaktor im anachoretischen Mönchtum ...................................................... 77 2.2.2 Die Völlerei als Ausdruck persönlicher Schwäche im frühchristlichen Denken ............................................................ 87 2.2.3 Die Völlerei als religiöse Verfehlung in der mittelalterlichen Moraltheologie .............................................. 97 2.2.4 Die Völlerei als soziale Belastung für die mittelalterliche Gesellschaftsordnung...................................................................... 107 2.2.5 Zur Entwicklung der Völlerei in der Frühen Neuzeit ................. 118 10 3. Theoretische Grundlagen ..................................................................... 145 3.1 Soziologischer Ausgangspunkt: Das Eigene und das Fremde ............ 145 3.1.1 Konstruktivistische Perspektive: Das Eigene und Fremde als Konstruktion ................................................................ 147 3.1.2 Machtsoziologische Perspektive: Das Eigene und Fremde als Machtparameter ......................................................... 150 3.1.3 Systemtheoretische Perspektive: Das Eigene und Fremde im historischen Wandel .................................................. 154 3.1.3.1 Zum systemtheoretischen Konzept gesellschaftlicher Differenzierungsformen ................... 155 3.1.3.2 Differenzierungsformen als Mittel der historischen Fremdheitsbeschreibung .......................... 158 3.1.3.3 Das Eigene und Fremde in der Frühen Neuzeit ........... 162 3.2 Geschichtswissenschaftlicher Ausgangspunkt: Nationale Identitätsbildung .................................................................... 166...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.