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Lehrer- und Unterrichtsforschung in der Literaturdidaktik

Konzepte und Projekte

Series:

Christian Dawidowski, Anna Rebecca Hoffmann and Angelika Ruth Stolle

Dieser Band setzt es sich zum Ziel, derzeit bestehende Forschungsansätze zur Lehrer- und Unterrichtsforschung in der Literaturdidaktik zu bündeln und zu diskutieren. Die präsentierten Studien und Vorhaben beziehen sich auf Vermittlungsprozesse im Unterricht und das Unterrichtshandeln, Selbstkonzepte von Lehrpersonen und Lernenden, Aspekte der Lehrerbildung und -ausbildung, Wissenskonstruktionen im Literaturunterricht, literarische Sozialisationsprozesse und ihre Auswirkungen im Unterricht, die Erforschung von Unterrichtskommunikation und die Dimensionierung von Unterrichtsqualität oder Methoden der Lehrer- und Unterrichtsforschung.

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Kompetenzorientierte Deutschlehrer(aus)bildung zwischen Ästhetik und Ethik. Ergebnisse einer Studierendenbefragung (Sabine Anselm)

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Sabine Anselm

Kompetenzorientierte Deutschlehrer(aus)bildung zwischen Ästhetik und Ethik.

Ergebnisse einer Studierendenbefragung1

Abstract: This article presents selected results of a survey amongst aspiring teachers concerning the question whether ethical and aesthetical issues are addressed in German Studies. The results reveal a fundamental gap between students’ expectations and implementation in undergraduate studies. Based on the study, options of modification as well as forms of ethical and aesthetical literacy are discussed in this article. In doing so, the importance of reading literature and improving the decision-making abilities of German teachers in selecting literature is becoming increasingly clear.

„Literacy changes lives“2 – der Slogan des EU-Projektes ELINET bringt es auf den Punkt: Literacy hat zentrale Bedeutung für die persönliche Entwicklung sowie für das Erreichen von beruflichen Zielen. Die Schlussfolgerung, dass es sich bei der Beherrschung von literacy um eine Veränderung zum Positiven handelt, wird fast automatisch gezogen. Diese Konsequenz wird insbesondere dann deutlich, wenn man sich bewusstmacht, dass dem englischen Begriff literacy sowohl die Bedeutung von Lesefähigkeit als auch die von Bildung inhärent ist. Denn ebenso wichtig wie die Tatsache, dass gelesen werden kann, ist die Entscheidung dafür, was gelesen werden soll. Dieser Zusammenhang, der dem Begriff literacy inhärent ist, zeigt, dass das Gelesene nicht beliebig auszuwählen ist. Denn Texte – literarische zumal – haben ein identitätsbildendes Potenzial. Sie sind mehr als ein←161 | 162→ funktionales Lernmedium innerhalb eines Lesekompetenztrainings. Texte wirken. Sie vermitteln Inhalte und...

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