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Die Besteuerung deutscher Geschäftsaktivitäten im Libanon

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Toufic Schilling

Der Libanon bietet für deutsche Unternehmen vielfältige Geschäftsmöglichkeiten mit bislang nicht ausgeschöpftem Potential. Dies zum Anlass nehmend untersucht der Verfasser die ertragsteuerlichen Auswirkungen, die sich aus Geschäftsaktivitäten deutscher Unternehmungen im Libanon ergeben. Im Fokus stehen die sich vor allem aus Qualifikationskonflikten ergebenden Steuermehr- und Steuerminderbelastungen, dies insbesondere da der Libanon kein Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland abgeschlossen hat. Zudem ist das Land wegen fehlender Mitgliedschaft in der OECD nicht an deren steuerliche Vorgaben gebunden. Ausgewählte libanesische Gesellschaften unterzieht der Verfasser demgemäß einem steuerlichen Rechtstypenvergleich.

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Vorwort

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Die Märkte der arabischen Welt bieten für deutsche Unternehmen vielfältige, einstweilen lukrative Geschäftsmöglichkeiten. Bislang nicht ausgeschöpftes Potential birgt unter anderem der libanesische Markt, der für deutsche Unternehmen auch als Brücke für weitere regionale Märkte im Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika dienen kann. Mit den ertragsteuerlichen Auswirkungen, die sich aus Geschäftsaktivitäten deutscher Unternehmungen im Libanon ergeben, hat die vorliegende Arbeit ein ebenso praxisrelevantes wie steuerrechtstheoretisch interessantes Thema zum Gegenstand, das erstmals einer monographischen Untersuchung unterzogen wurde. Letzteres gilt insbesondere, da der Libanon kein Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland abgeschlossen hat und wegen fehlender Mitgliedschaft in der OECD nicht an deren steuerliche Vorgaben gebunden ist.

Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2016/2017 vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Trier als Dissertation angenommen. Sie entstand während meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Steuerdezernaten der Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer LLP und der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek PartGmbB, beide Düsseldorf, deren Partner und Mitarbeiter mein herzlichster Dank gebührt. Grundlage der Arbeit waren neben den muttersprachlichen Arabischkenntnissen mehrfache Forschungsaufenthalte im Libanon.

Zu Dank verpflichtet bin ich zuvorderst meiner hochverehrten akademischen Lehrerin Frau Prof. Dr. Gabriele Burmester, die durch ihre anschauliche Stoffvermittlung in den Vorlesungen mein Interesse für das (internationale) Steuerrecht entfacht, das Dissertationsthema angeregt und betreut hat. Ihr außerordentliches Engagement für Studenten und Doktoranden wird mir stets ein Vorbild bleiben.

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