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Facetten der Einsamkeit in musikalischen Monodramen des 20. Jahrhunderts

Musikdidaktische Zugänge

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Corinna Müller-Goldkuhle

Die Autorin widmet sich musikalischen Monodramen, einer besonderen Strömung des Musiktheaters im 20. Jahrhundert. In den Bühnenwerken für nur eine Singstimme wird die Einsamkeit häufig zu einem zentralen und zeitlos aktuellen Thema. Ebenso aus musikhistorischer wie musikdidaktischer Perspektive geht dieses Buch daher der Frage nach, auf welche Weise die Stücke Zugänge zur grundlegenden, menschlichen Erfahrung der Einsamkeit ermöglichen können. Dabei entstehen vier toposanalytisch und interdisziplinär angelegte Modelle zu «Erwartung» von Arnold Schönberg, «La Voix humaine» von Francis Poulenc, «Dnevnik Annï Frank» von Grigori S. Frid und «Neither» von Morton Feldman. Zugänge über Bilder, Inszenierungen und biografisches Material runden die Ansätze ab. Musikalische Monodramen erscheinen auf diese Weise grundsätzlich in neuem Licht.

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Vorwort

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Das Musiktheater des 20. Jahrhunderts stellt ein Forschungsfeld mit unendlich vielen aufregenden Spezialitäten dar. Eine davon sind musikalische Monodramen, denen sich diese Studie widmet und die bisher im wissenschaftlichen Diskurs relativ wenig beachtet wurden. Im Fokus der vorliegenden Studie steht die Erfahrung der Einsamkeit, die sich für musikalische Vermittlungssituationen (Musikpädagogik, Musikdidaktik aber auch Musikwissenschaft und Dramaturgie) als zentral erweist.

Die Arbeit wurde 2014 vom Fachbereich Lehrämter, Wissenschaft und Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main als Dissertation zur Erlangung eines Doktorgrades der Philosophie angenommen. Sie wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Menschen nicht zustande gekommen. An dieser Stelle möchte ich meinen tiefen Dank all denjenigen gegenüber ausdrücken, die mich in mannigfaltiger und unterschiedlicher Weise bei der Erstellung dieser Arbeit unterstützt haben.

Mein ganz besonderer Dank gilt meiner Betreuerin Frau Prof. Dr. Ute Jung-Kaiser, die mir mit zahlreichen Anregungen und vielfältigen, inspirierenden Diskussionen nicht nur bei der Entwicklung dieser Studie maßgeblich geholfen hat, sondern meine persönliche und musikpädagogische Entwicklung in außergewöhnlicher Weise gefördert hat. Ich danke auch Frau Prof. Dr. Marion Saxer von der Goethe-Universität Frankfurt für ihre Bereitschaft, die Begutachtung zu übernehmen und der Vorsitzenden des Promotionsausschusses Frau Prof. Dr. Maria Spychiger für ihre freundliche Hilfe bei formalen Fragen.

Herrn Prof. Dr. Tomi Mäkelä und Herrn PD Dr. Tobias Robert Klein, den Herausgebern der Reihe ‚Interdisziplin...

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