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Neurolinguistik, Klinische Linguistik, Sprachpathologie

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Carsten Kochler, Tanja Rinker and Eberhard Schulz

Neurolinguistik erforscht den Zusammenhang von Sprache und Gehirn. Dabei besonders aufschlussreich sind Verletzungen und Krankheiten des Gehirns und ihre Auswirkungen, so Sprachpathologien wie Aphasien (etwa nach Schlaganfall) oder Sprachabbau bei Demenzen, aber auch Entwicklungsstörungen wie zum Beispiel specific language impairment oder Autismus. Hier wird Neurolinguistik zur Klinischen Linguistik. Jetzt geht es allerdings – gerade mit Blick auf Diagnostik und Therapie – nicht mehr nur um Grundlagenfragen, sondern ganz generell um sprachliche Auffälligkeiten (auch etwa im Rahmen des Gesprächsverhaltens bei Epilepsien oder dissoziativen Anfällen oder Angst sowie bei bindungsgestörten Kindern). Der Band bietet einen Einblick in derzeit zentrale Forschungsfragen der Neurolinguistik.

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Konnektorengebrauch als Hinweis auf kognitive Reserve bei Alzheimer-Demenz (Britta Wendelstein)

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Britta Wendelstein (Heidelberg)

Konnektorengebrauch als Hinweis auf kognitive Reserve bei Alzheimer-Demenz

0. Zusammenfassung / Summary

Keywords: Some recent studies on Alzheimere disease (AD) show that there are differences in language already in preclinical stages of AD (this is checked here in spoken language). Thus the linguistic surface can be linked to the risk of AD, but also to the concept of cognitive reserve.

Sprachabbauerscheinungen treten bei fast allen Alzheimer-Patienten auf. Es gibt erste Hinweise darauf, dass Differenzen und Veränderungen des Sprachgebrauchs im Vergleich zu Gesunden bereits im Vorfeld einer Alzheimer-Demenz auftreten. Anhand des Gebrauchs von Konnektoren (Satzverknüpfer) werden Besonderheiten der gesprochenen Sprache in präklinischen Stadien analysiert. Damit wird im vorliegenden Buchbeitrag ein Phänomen auf der Sprachoberfläche mit dem Alzheimer-Risiko und damit dem Konzept der kognitiven Reserve in Verbindung gebracht.

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