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Möglichkeiten und Grenzen zum vertraglichen Schutz eines haftpflichtigen Dritten im Rahmen einer Sachversicherung

Dargestellt am Beispiel der Sachversicherung

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Ioannis Bonis

In vielen Sachversicherungen, wie etwa in der Gebäudeversicherung, sieht die höchstrichterliche Rechtsprechung einen konkludenten Regressverzicht zu Gunsten eines haftpflichtigen Dritten, etwa des Mieters, wenn der Dritte den Schaden nur leichtfahrlässig verursacht hat. Da die Abgrenzung der leichten von der groben Fahrlässigkeit in der Praxis Schwierigkeiten bereitet, initiierten die Sach- und Haftpflichtversicherer im Jahre 2009 das Teilungsabkommen-Mieterregress, das die Regressabwicklung unter Ausschaltung des Dritten erleichtern sollte. Der Autor beleuchtet die Regressabwicklung in der Gebäudeversicherung nach den geänderten Rahmenbedingungen. Er entwickelt anhand von Beispielen aus Rechtsprechung und Literatur und basierend auf der Gesetzessystematik geeignete Rechtsprinzipien, die die Regressabwicklung erleichtern sollen. Das Buch untersucht dabei zentrale Themen des Versicherungsvertragsrechts, wie den Mieterregress, die grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalls, den Quotenanspruch sowie den Regressverzicht.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .................................................................................... XI Kapitel 1: Einleitung ........................................................................................1 A. Einführung in die Problematik und Zielsetzung .............................................1 B. Gang der Untersuchung .......................................................................................4 Kapitel 2: Grundlagen ........................................................................................7 A. Funktion und Rechtsnatur von § 86 VVG −Die Abgrenzung des § 86 VVG von anderen Ausgleichsmechanismen ......................................7 B. Anwendungsbereich des § 86 VVG ....................................................................8 I. Allgemeines zum Anwendungsbereich ........................................................8 II. Anwendbarkeit des § 86 VVG bei Personenversicherungen mit pauschalierter Deckung eines konkreten Bedarfs ................................9 C. Voraussetzungen des Forderungsübergangs nach § 86 VVG ...............................................................................................10 I. Leistung des VR .........................................................................................10 II. Übergangsfähige Ersatzansprüche ...........................................................11 1. Ansprüche aus Garantie ...................................................................... 11 2. Bereicherungsansprüche ..................................................................... 13 III. Ersatzanspruch gegen einen Dritten und Möglichkeiten zum Schutz des Dritten ....................................................13 1. Allgemeines ........................................................................................... 13 2. Die Mitversicherung des Sachersatzinteresses des potentiell Haft pflichtigen im Rahmen einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ....................................14 3. Die Rechtsstellung des ersatzpflichtigen Dritten bei Vereinbarung eines Regressverzichts in der Sachversicherung ....................................................................15 4. Haftungsbeschränkungen .................................................................16 VI 5. Schutz des haftpflichtigen Dritten im Rahmen der Versicherung des Sacherhaltungsinteresses für fremde Rechnung? .......................................................................17 6. Eigenversicherung des Haftpflichtrisikos durch den potentiell Haftpflichtigen ...........................................................18 7. Schutz des Dritten infolge Verzichtsabkommen ..............................18 IV. Umfang des Anspruchsübergangs .............................................................. 18 1. Allgemeines − Das sog. Kongruenzprinzip ......................................18 2. Differenztheorie und Quotenvorrecht .................................................20 Kapitel 3: Die versicherungsrechtliche Regressabwicklung bei Vereinbarung eines Regressverzichts in der Gebäudeversicherung .....................................25 A. Allgemeines ..............................................................................................................25 B. Der Mieterregress ...................................................................................................25 I. Haftungssituation ......................................................................................... 25 II. Der haftungsrechtliche Lösungsansatz ...................................................... 26 III. Die versicherungsrechtliche Lösung .......................................................... 26 1. Kritik an der versicherungsrechtlichen Lösung ............................... 28 2. Eigene Auffassung ................................................................................ 29 3. Zurechnungsmaßstab .......................................................................... 33 4. Reichweite...

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