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Kontoführung in der Insolvenz

Schuldner- und Treuhandkonto im Vergleich

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Thomas Kamm

Dieses Buch befasst sich erstmals umfassend und systematisch mit der Kontoführung durch den (vorläufigen) Insolvenzverwalter bzw. Sachwalter in den verschiedenen Stadien und Ausprägungen des Insolvenzverfahrens. Der Autor stellt unter eingehender Analyse von Rechtsprechung und Literatur die rechtlichen Grundlagen sowie verschiedene, für die Praxis besonders bedeutsame Detailfragen dar, etwa die Voraussetzungen für die Nutzung von Treuhandkonten, Anderkonten und Schuldnerkonten als Verfahrenskonten. Weitere Schwerpunkte sind die Rechtsfolgen von Fehlüberweisungen, Kontopfändungen oder einer Amtsnachfolge. Ein besonderes Augenmerk gilt den notwendigen Anordnungen des Insolvenzgerichts sowie der Rechtsstellung des (vorläufigen) Sachwalters, insbesondere bei Ansichziehen der Kassenführung.

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B. Rechtsstellung des (vorläufigen) Insolvenzverwalters und Möglichkeiten der Kontoführung

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Für die Beantwortung der Frage, welche Möglichkeiten der Kontoführung dem (vorläufigen) Insolvenzverwalter zu Gebote stehen, ist zunächst die Rechtsstellung des (vorläufigen) Insolvenzverwalters näher zu untersuchen. Dies betrifft insbesondere die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen dieser berechtigt ist, offene Treuhandkonten als Verfahrenskonten einzurichten und wie sich dies mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen im Übrigen, etwa dem Verbot des Insichgeschäfts nach § 181 BGB, verträgt. Hier gibt es eine Vielzahl interessanter Rechtsfragen, auf die nachstehend eingegangen werden soll.

I. Rechtsstellung des (vorläufigen) Insolvenzverwalters

1. Theorienstreit: Vertretertheorie, Organtheorie und Amtstheorie

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