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Das Kieler Kunsthistorische Institut im Nationalsozialismus

Lehre und Forschung im Kontext der «deutschen Kunst»

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Karen Bruhn

Die Untersuchung liefert im Rahmen der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel neue Erkenntnisse über das Kunsthistorische Institut der CAU und das Engagement seiner Ordinarien Arthur Haseloff und Richard Sedlmaier im NS-Staat. Hierfür beleuchtet die Studie nicht nur die Biographien der Akteure, sondern analysiert u.a. auch deren Lehrveranstaltungen und ihr Mitwirken in NS-spezifischen Forschungsprojekten. Diese Betrachtungen werden um die Untersuchung der wissenschaftlichen Publikationen der Akteure ergänzt, so dass ein umfassender Einblick in die Verstrickung der universalistisch und international ausgerichteten Fachdisziplin der Kunstgeschichte in die Ideologisierungsprojekte des nationalsozialistischen Regimes erfolgt.

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Vorwort des Reihenherausgebers

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Karen Bruhn setzt mit ihrer hier publizierten Masterarbeit zum Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel nicht nur die mittlerweile stattliche Zahl von studentischen Abschlussarbeiten fort, deren Qualität es mir dringend angeraten erscheinen ließ, sie im Rahmen unserer „roten Reihe“ zu veröffentlichen und damit einem größeren Leserpublikum zugänglich zu machen. Wie groß das Interesse ebendieses Publikums ist, bewies die erfreulich positive Resonanz einer Vortragsveranstaltung zu Kieler Professoren in der NS-Zeit, die im Dezember 2015 von der Abteilung für Regionalgeschichte der Christian-Albrechts-Universität in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein in Berlin veranstaltet wurde und in die sich Karen Bruhn bereits vor der endgültigen Fertigstellung ihrer Masterarbeit aktiv einzubringen zutraute. Sie hat die Herausforderung seinerzeit mit Bravour gemeistert.

Es handelt sich bei der interdisziplinären Arbeit von Karen Bruhn zudem um eine weitere Studie aus dem Umfeld der Kieler Professur für Regionalgeschichte, die sich intensiv mit der Kieler Universitäts- und Professorengeschichte, speziell während der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, befasst und der Forschung und interessierten Öffentlichkeit für diesen Bereich neue, wesentliche Erkenntnisse zukommen lässt. Diese Arbeiten wiederum sind aus der langjährigen Beschäftigung der Abteilung mit dem Kieler Gelehrtenverzeichnis erwachsen, welches 2015 für die allgemeine Nutzung freigeschaltet worden ist und seither einen regen wie positiven Zuspruch erfährt. Frau Bruhn war zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft in die Projektarbeit eingebunden. Mittlerweile versieht sie als verantwortliche Mitarbeiterin die weiteren Arbeiten, die mit diesem Projekt verbunden sind. Dabei...

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