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Französisch in Afrika – Französisch in Frankreich

Kontrastive Untersuchungen zu festen Wendungen

Ragna Brands

Die Autorin betrachtet die französische Sprache in frankophonen Zeitungen südlich der Sahara (Subsahara-Afrika) im Vergleich zu der französischen Sprache hexagonaler Zeitungen (Frankreich). Im Fokus der Untersuchung liegen feste Wendungstypen Funktionsverbgefüge, Redewendungen und Sprichwörter. Das Buch führt die Ergebnisse verschiedenster Forschungsarbeiten zusammen und führt diese weiter aus. Die Autorin analysiert nicht nur wie wechselseitige Beziehungen und Verhältnisse feste Wendungen beeinflussen, sondern betrachtet auch die Ursache hierfür. Ergebnis dieses umgreifenden quantitativ-statistischen und qualitativen Untersuchungsansatzes ist, dass die afrikanische Pressesprache im Unterschied zur hexagonalen Pressesprache feste Wendungen sowohl stärker modifiziert als auch breiter ausdifferenziert.

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2 Forschungsrahmen, Forschungshintergrund und Forschungsgegenstand

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2.1 Forschungsrahmen: Die Korpora der romanistischen Datenbank Köln

Ausgangspunkt der Untersuchung ist die romanistische Korpusdatenbank der Universität zu Köln, die neben der nationalen und regionalen französischen Presse eine Vielzahl frankophoner Zeitungen sowie literarische Texte, Wörterbücher und Enzyklopädien umfasst.

Zwei der in der Datenbank enthaltenen Superkorpora bilden den Fokus der vorliegenden Untersuchung: ein hexagonales Korpus mit drei französischen Tageszeitungen (zwei regionale: Ouest-France und Sud Ouest sowie eine nationale: Le Monde), das 101.520.000 Wörter umfasst (Tabelle 1), und ein afrikanisches Korpus mit 56 frankophonen Zeitungen aus dem südlich der Sahara gelegenen Teil Afrikas (Subsahara-Afrika), d. h. aus den westafrikanischen Ländern Senegal, Mali und Elfenbeinküste sowie aus den zentralafrikanischen Ländern Kamerun, Demokratische Republik Kongo und Republik Kongo. Dieses Korpus umfasst 104.400.000 Wörter (Tabelle 2):

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