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Variation durch Sprachkontakt

Lautliche Dubletten im Luxemburgischen

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François Conrad

Das Luxemburgische ist stark durch Sprachkontakt mit dem Deutschen und Französischen geprägt. Der Band untersucht den Niederschlag dieses Kontakts auf der lautlichen Ebene. Im Fokus stehen «lautliche Dubletten» – luxemburgische Wörter mit einer germanischen und einer romanischen Aussprachevariante. Die quantitativ-soziolinguistische Untersuchung analysiert erstmalig, welche Gruppen von SprecherInnen diese Dubletten germanisch oder romanisch artikulieren. Die Ergebnisse zeigen einen Sprachwandel auf, bei dem sich die Präferenz für romanische Aussprachen zugunsten der germanischen verändert. Die Arbeit verdeutlicht anschaulich die Dynamik einer Sprache im Spannungsfeld zweier großer Kulturnationen und innerhalb einer komplexen mehrsprachigen Gesellschaft.

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Tabellenverzeichnis

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Tabelle 1: Die Konsonanten des Luxemburgischen. Stimmlose Laute stehen auf der linken Seite, die stimmhaften Entsprechungen auf der rechten Seite

Tabelle 2: Die Vokale des Luxemburgischen

Tabelle 3: Die Diphthonge des Luxemburgischen

Tabelle 4: Entlehnungsskala im Bereich des Lexikons und der Lautung (nach RIEHL 20092: 35 und THOMASON/KAUFMAN 1988: 74–76)

Tabelle 5: Auflistung der einzelnen untersuchten Variablen, mit Beispielwort (der variable Wortteil ist unterstrichen) sowie den romanischen/germanischen Aussprachevarianten

Tabelle 6: Einteilung der Testpersonen in drei Generationen

Tabelle 7: Überblick über die Eigenschaften der beiden Regionen ‚Süden‘ und ‚Zentrum‘

Tabelle 8: Exemplarischer Satz aus dem deutschen und französischen Übersetzungsteil des Sprachexperiments

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