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Der Umgang mit Geschichte im historischen Roman der Gegenwart

Am Beispiel von Uwe Timms «Halbschatten», Daniel Kehlmanns «Vermessung der Welt» und Christian Krachts «Imperium»

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Max Doll

Ausgehend vom anhaltenden Vorwurf, der historische Roman betreibe Geschichtsklitterei, kann dieses Buch zeigen, dass das Genre in der Gegenwart sogar in seinen postmodernen Ausprägungen produktiv mit Geschichte verfährt. Zu diesem Zweck interpretiert der Autor nicht nur drei ausgewählte Werke, sondern erschließt sie im genauen Abgleich mit ihren Quellen und erörtert, dass historische Romane Geschichte nicht nur zu Unterhaltungszwecken nutzen. Vielmehr erfolgt eine sinnstiftende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Material; in Veränderungen und Verfremdungen lässt sich eine klare, nicht minder korrekte Aussageabsicht erkennen, die lediglich auf eine unmittelbare Reproduktion von Quellen verzichtet.

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Archivquellen

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Auswärtiges Amt – Politisches Archiv: PAAA 32480 und RAV Beirut Akte Nr. 76, „Nachlass Marga von Etzdorf“.

Archiv des Deutschen Museums: Nachlass Marga von Etzdorf (NL075).

ARD Mediathek: Druckfrisch: Dennis Scheck spricht mit Christian Kracht 2012. In: http://www.ardmediathek.de/tv/Druckfrisch/Denis-Scheck-spricht-mit-Christian-Krach/Das-Erste/Video?documentId=9936320&bcastId=339944, https://www.youtube.com/watch?v=cjew DAQdo B0 (Abruf am 13.4.2015).

Bundesarchiv: Bild 102–05708 http://www.bild.bundesarchiv.de/archives/barchpic/search/_1427368149/?search%5Bform%D%5BSIGNATUR%5D=Bild+102–05708 (Abruf am 2.3.2014).

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