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Der Umgang mit Geschichte im historischen Roman der Gegenwart

Am Beispiel von Uwe Timms «Halbschatten», Daniel Kehlmanns «Vermessung der Welt» und Christian Krachts «Imperium»

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Max Doll

Ausgehend vom anhaltenden Vorwurf, der historische Roman betreibe Geschichtsklitterei, kann dieses Buch zeigen, dass das Genre in der Gegenwart sogar in seinen postmodernen Ausprägungen produktiv mit Geschichte verfährt. Zu diesem Zweck interpretiert der Autor nicht nur drei ausgewählte Werke, sondern erschließt sie im genauen Abgleich mit ihren Quellen und erörtert, dass historische Romane Geschichte nicht nur zu Unterhaltungszwecken nutzen. Vielmehr erfolgt eine sinnstiftende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Material; in Veränderungen und Verfremdungen lässt sich eine klare, nicht minder korrekte Aussageabsicht erkennen, die lediglich auf eine unmittelbare Reproduktion von Quellen verzichtet.

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Literaturverzeichnis

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Adorno, Theodor W.: Erziehung nach Auschwitz. In: Ders.: Erziehung zur Mündigkeit, Vorträge und Gespräche mit Hellmuth Becker 1959–1969. Frankfurt 1970, S. 92–109.

Adorno, Theodor W.; Horkheimer, Max: Dialektik der Aufklärung: philosophische Fragmente. Frankfurt 1988.

Albrecht, Andrea: Thick descriptions. Literarische Reflexion historiographischen Erinnerns <>. In: Friedhelm Marx: Erinnern, Vergessen, Erzählen. Beiträge zum Werk Uwe Timms. Göttingen 2007, S. 69–90.

Altwegg, Jürg: Benedikt und die Brandstifter. Auschwitz-Leugnung. In: FAZ vom 29. Januar 2009, www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/auschwitz-leugnung-benedikt-und-die-brandstifter-1753393.html (Abruf am 20.06.2013).

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