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Der Anspruch auf Freizeitausgleich

Eine rechtsdogmatische Analyse

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Hilmar Rölz

Der Freizeitausgleich ist zu einem festen Bestandteil der arbeitsvertraglichen Praxis geworden, was insbesondere Folge der veränderten Wertschätzung der «Selbstverwirklichung» außerhalb der Arbeit ist. Geläufig ist er vor allem als Ausgleich für Überstunden. Seine Erscheinungsformen sind jedoch nicht nur auf den Ausgleich für Überstunden beschränkt, sondern auch in anderen Bereichen des Arbeitsrechts, wie der Nachtarbeit oder der ehrenamtlichen Betriebsratstätigkeit, wiederzufinden. So verankert der Anspruch in unserem allgemeinen Sprachgebrauch ist, seine rechtsdogmatischen Grundlagen sind nahezu unergründet. Der Autor nimmt dies zum Anlass, den Anspruch einer systematischen Untersuchung zu unterziehen.

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Kapitel 12: Schlussbetrachtung

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Kapitel 12:  Schlussbetrachtung

Ziel dieser Arbeit war es den Anspruch auf Freizeitausgleich mit all seinem Facettenreichtum vollständig zu durchleuchten und eine vollständige rechtsdogmatische Analyse des Anspruchs vorzunehmen. Obwohl der Anspruch in der Praxis immer häufiger vorzufinden ist und sich damit einer steigenden Bedeutung erfreut, sind die Problemstellungen des Anspruchs im Schrifttum kaum erörtert worden. In der arbeitsrechtlichen Literatur nimmt der Anspruch eher die Stellung einer Randerscheinung ein. Diese Position wird dem Anspruch mit all seinen Besonderheiten und Schwierigkeiten nicht gerecht.

Die wichtigsten Merkmale des Anspruchs können wie folgt zusammengefasst werden:

A.  Zusammenfassung

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