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Graphematische Untersuchungen zur ostdeutschen «Apostelgeschichte» aus dem 14. Jahrhundert

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Piotr A. Owsiński

Die Monographie präsentiert die Ergebnisse der graphematischen Analyse der deutschen Übersetzung der «Apostelgeschichte» aus dem 14. Jahrhundert. Der Autor analysiert die Ergebnisse insbesondere im Hinblick auf die Ostkolonisation. Die Studie korrespondiert mit den Forschungen zum Mittel- und Frühneuhochdeutschen und den Kanzleisprachen, in denen die mundartlichen Sprachmerkmale aus dem ostmitteldeutschen Dialektkreis mit der Koexistenz von nieder- und oberdeutschen Elementen schriftlich fixiert wurden. Der Autor untersucht die Sprachmerkmale der sächsischen Kanzlei in ihrer regionalen, für die Kanzlei des Deutschordensstaates charakteristischen Prägung.

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2 Zur Frage des Phonem-Graphem-Verhältnisses

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In principio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in principio apud Deum. Omnia per ipsum facta sunt, et sine ipso factum est nihil, quod factum est.2

(Johannes 1,1–3)

Man könnte feststellen, dass das oben angeführte, biblische Zitat aus dem Evangelium nach JOHANNES ein Element aus dem Bereich der Sprachwissenschaft beinhaltet und somit ein linguistisches Problem anbelangt. Es handelt sich selbstverständlich um das lateinische Verbum, das ins Deutsche als Wort übersetzt wird (s. Fußnote). Im Allgemeinen lässt sich das Wort als eine selbstständige, sprachliche Einheit definieren, die eine gesprochene oder geschriebene Form annehmen kann.

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