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Symbole des Lebenslaufes

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Ieva Reinersmann

Dieses Buch befasst sich mit Symbolen des Lebenslaufes. Im Rahmen der Individualisierung sind die kollektiv verbreiteten Bilder des Lebenslaufes aus dem kulturellen Raum weitgehend verschwunden. Das Hauptziel der Autorin ist die empirische Erforschung aktuell verbreiteter Vorstellungen vom menschlichen Lebenslauf in Form von Bildern, Metaphern und konkreten Zeichnungen. Sie kombiniert dabei im methodischen Design qualitative und quantitative Zugänge miteinander und analysiert neben alters- und geschlechtstypischen Effekten auch kulturelle Einflüsse im Vergleich von Deutschland und Litauen zueinander.

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4 Methode

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4 Methode

4.1 Erläuterung zum methodischen Vorgehen

Beide Konzepte – das Symbol und der Lebenslauf – verlangen nach einer interdisziplinären Orientierung (vgl. schon bei C. Bühler, 1959) und Kombination mehrerer Forschungsmethoden. Die Untersuchungsmethode wurde daher den Untersuchungsgegenstand und die Fragestellung angepasst. In der vorliegenden Untersuchung werden qualitative und quantitative Forschungselemente sowohl in der Datenerhebung als auch in der Datenauswertung miteinander kombiniert. Dieses Verfahren entspricht der pragmatischen Auffassung der epistemologischen Grundlage von „Mixed Methods“ nach Johnson und Omwuegbuzie (2004) (zit. nach Schreier & Odag, 2010, S. 266–267). Das methodische Vorgehen der Untersuchung ist eine Triangulation von qualitativen und quantitativen Daten mit dem primären Ziel, ein möglichst breites und umfassendes Bild zu den Symbolen des Lebenslaufes zu bekommen. Die Anwendung der Triangulation wird in dieser Untersuchung nicht als eine Validierungsstrategie gesehen (vgl. Flick, 2011).

Nach Kelle und Erzberger (2001) entspricht die Suche nach sich ergänzenden Ergebnissen dem „Komplementaritätsmodell der Triangulation“. Dessen Idee besteht darin, dass mit Hilfe verschiedener Methoden verschiedene Sachverhalte oder Aspekte der untersuchten Phänomene in den Blick geraten, die sich komplementär zueinander verhalten können. Schon Norman K. Denzin (1978) hat sich in der Entwicklung des Konzepts der methodologischen Triangulation für die Verwendung und Kombination von verschiedenen Datensorten ausgesprochen. Die Daten-Triangulation wird in der vorliegenden Untersuchung dadurch realisiert, dass mit einem Fragebogen verschiedene Modalitäten der Symbole des Lebenslaufs abgefragt werden. Die Untersuchungsteilnehmer werden gebeten, nicht nur die Symbole zu benennen, die zu ihrem Leben...

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