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Arbeitsbuch John von Düffel

Stimmen geben – Stimmen erzählen

Series:

Kai Bremer and Melanie Grumt Suárez

Dieses Arbeitsbuch gibt eine grundlegende Übersicht über John von Düffels literarische Arbeiten in poetologischer und werkgeschichtlicher Hinsicht und erschließt neue Themenfelder in seinem Werk. Essays von künstlerischen und intellektuellen Wegbegleitern, Kollegen und Freunden runden die wissenschaftlichen Aufsätze ab, um so den erfolgreichen Roman- Dramen- und Hörspielautor sowie Dramaturg möglichst facettenreich zu konturieren.

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Formbewusstsein zwischen Rezeption und Innovation. Über John von Düffels dramatische Verfahren (Kai Bremer)

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Kai Bremer

Formbewusstsein zwischen Rezeption und Innovation. Über John von Düffels dramatische Verfahren

1. Vom fehlenden Formbewusstsein in der Kritik

John von Düffel hat sich in den letzten gut 20 Jahren im literarischen Leben umfassend etabliert. Davon legt nicht zuletzt das vorliegende Buch beredt Zeugnis ab. Er hat sich diese Bekanntheit nicht nur durch seine Romane und Erzählungen, seine Dramen und Dramenbearbeitungen, Hörspiele und Essays erschrieben, sondern ebenso durch seine Präsenz im literarischen Leben erarbeitet. Er ist als Dramaturg an der Seite Ulrich Khuons erst in Hamburg und seit 2009 in Berlin eine zentrale Größe der deutschen Theaterlandschaft. Er steht für Interviews regelmäßig zur Verfügung. Auch hat er sich poetologisch als Professor an der Universität der Künste Berlin und in verschiedenen Poetikdozenturen geäußert. Von Jörg Adolph ließ er sich gar mit der Kamera über die Schulter blicken, als er seinen Roman Houwelandt (2004) verfasste. Der Dokumentarfilm Houwelandt – ein Roman entsteht wurde 2005 auf 3Sat gezeigt.1

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