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Turns und kein Ende?

Aktuelle Tendenzen in Germanistik und Komparatistik

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Edited By Elke Sturm-Trigonakis, Olga Laskaridou, Evi Petropoulou and Katerina Karakassi

Der Band setzt sich kritisch mit «Cultural Turns» allgemein auseinander und lotet deren Anwendungsmöglichkeiten vom «post-imperial», über den «ecocritical» bis hin zum «economical turn» aus. Dabei zeigt sich das innovative Potenzial der Turns, aber auch die Notwendigkeit, sie epistemisch in den Einzeldisziplinen zu verankern. Die Symbiose der «Cultural Turns» mit Literaturwissenschaft und Komparatistik scheint etabliert zu sein. Transdisziplinarität und Kombinationen wie «Postkoloniale Germanistik» sind selbstverständlich, und die Komparatistik untersucht Diachronie und Synchronie von jeglichen Wissenssystemen. Die Beiträger nehmen sich den Umstand, dass sich Einzelphilologien und Komparatistik unter dem Vorwurf der Orientierungslosigkeit dennoch in einer Dauerkrise befinden, zum Anlass für eine Bestandsaufnahme.

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Fack ju Göhte: die Übersetzung einer kulturspezifischen deutschen Filmkomödie (Nicoletta Gagliardi)

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Nicoletta Gagliardi1

Fack ju Göhte: die Übersetzung einer kulturspezifischen deutschen Filmkomödie

Abstract: This paper brings together the practice of audiovisual translation with intercultural communication. The investigation of intralinguistic and extralinguistic culture-bound references (Pedersen) in the German Film Fack ju Göhte (2013) and their translation in the Italian dubbed version Fuck you, Prof! (2015), with a particular focus on humor, allows the exemplification of different translation strategies.

Bitte Herr Müller.

Nur einmal, machen Sie doch nur

einmal was Verbotenes mit!

(Leo)

Audiovisual Translation Studies und interkulturelle Kommunikation

Die aktuelle Tendenz im Rahmen der Audiovisual Translation Studies ist die Untersuchung der Wechselbeziehungen zwischen Übersetzung (und zwar Synchronisation und Untertitelung) und interkultureller Kommunikation, anders gesagt: das interlinking auf verschiedenen Ebenen dieser Bereiche (Garzelli/Baldo, 9–15). Die Verknüpfung der audiovisuellen Übersetzung mit der interkulturellen Kommunikation kann man in Spielfilmen besonders bei kulturspezifischen Elementen beobachten, nach Pedersen intralinguistic und extralinguistic←287 | 288→ culture-bound referencies2, wie auch „translation crisis points in Source and Target Texts“ (Pedersen, 1). Im Allgemeinen handelt es sich um Elemente des Alltags, der Geschichte, der Kultur, der Politik eines Volkes, eines Ortes oder einer Nation, die identitätstragend sind und die in einen anderen soziokulturellen Kontext zu übersetzen sind. Je mehr jedoch ein Text „its place of production“ voraussetzt, desto schwieriger gestaltet sich seine Übersetzung in eine andere Kultur, in einen anderen soziokulturellen Kontext (Pym, 127). Kulturspezifische Elemente sind eine Herausforderung...

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