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Die Prüfung des Corporate Governance-Reportings

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Klaus Christian Jürgensen

Der Autor untersucht die Tatsache, dass die drei Publizitätselemente der Corporate Governance, nämlich der Corporate Governance-Bericht, die Entsprechenserklärung und die Erklärung zur Unternehmensführung nicht extern, gesetzlich und inhaltlich geprüft werden. Dies verstößt gegen das europa- und nationalrechtlich viel beschworene Gebot der Transparenz von Unternehmensberichten. Transparenz kann nur durch eine externe, gesetzliche und inhaltliche Prüfung durch den Abschlussprüfer erreicht werden. Der Autor verfasst einen Vorschlag zur Neugestaltung der Erklärung zur Unternehmensführung, die alle mit der Corporate Governance zusammenhängenden Erklärungen und Berichte – insbesondere auch neue und zukünftige Unternehmensberichte – zusammenfasst und der Abschlussprüfung unterwirft.

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Erster Hauptteil: Begriff und Hintergrund der Corporate Governance

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A. Begriff und Entwicklung

I. Begriff

Der aus dem angelsächsischen Rechtskreis stammende Begriff der „Corporate Governance“ ist juristisch nicht präzise zu erfassen. Er beschreibt Grundsätze für eine verantwortliche Unternehmensführung und -kontrolle aber auch solche für Unternehmenstransparenz.15 Hopt16 weist darauf hin, dass der Begriff zuerst in den USA diskutiert, dann aber in Europa und hier insbesondere in Großbritannien entwickelt wurde.

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