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Privatrechtstheorie und Wirtschaft von 1967 bis 1982

Unter besonderer Berücksichtigung der Kartellrechtsgeschichte

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Julia Christine Klix

Die Autorin untersucht das Wechselspiel zwischen Privatrechtstheorie und Wirtschaft anhand des Wettbewerbsrechts der Bonner Republik. Im Mittelpunkt stehen gestörte Vertragsparitäten unter Unternehmen, Privatautonomie und Wettbewerb von 1967 bis 1982. Die Untersuchung zeigt die umfangreiche Privatrechtsdiskussion zusammen mit der Kartellrechtsdiskussion um die Gesetzgebungspraxis und der Privatrechtstheorie. Für die Privatrechtstheorie ergibt dieses Wechselspiel ungeachtet unterschiedlicher politischer Lager und gesellschaftlicher Prämissen allgemeingültige Bezugsrahmen: Überlagerung durch Wirtschaftsrecht, Analyse einzelner Rechtsinstitute und Materialisierung des Formalrechts sind drei Gesichtspunkte, unter denen Privatrecht funktionalisiert werden müsse.

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Zweiter Teil: Wirtschaft und Privatrechtstheorie von 1967 bis 1982

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Zweiter Teil: Wirtschaft und Privatrechtstheorie von 1967 bis 1982

I.   Wirtschaft

Die Wirtschaft kann als „planlose, spontan hergestellte Ordnung (abstrakte Struktur) ohne Zielhierarchie, die mehr als jede denkbare Organisation Wissen verarbeitet“153, dargestellt werden. In der Wissenschaft werden die mehrdeutigen Begriffe Wirtschaftsordnung und Wirtschaftsverfassung verschieden verwendet.

II.   Wirtschaftsordnung

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