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Das Schutzschirmverfahren – Auswirkungen des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen auf die Eigenverwaltung

Rechtliche und tatsächliche Folgen für die Sanierungspraxis

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Sebastian Sedlak

Gegenstand dieses Buches ist, ob die vom Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) verfolgten Ziele tatsächlich erreicht werden können. Der Autor untersucht, ob die ESUG-Reform das Potential hat, Sanierung, Restrukturierung und Reorganisation zu stärken, oder ob nach wie vor Liquidation und Zerschlagung an der Tagesordnung bleiben. Neben einer dogmatischen Einordnung der Verfahren nach § 270a InsO und § 270b InsO erörtert er rechtliche und tatsächliche Probleme dieser Verfahren, wie zum Beispiel das Verhältnis zwischen dem Aussteller der Bescheinigung und dem vorläufigen Sachwalter, die Ausgestaltung und Auslegung der Bescheinigung, sowie die Veröffentlichung der Bestellung des Sachwalters. Darüber hinaus behandelt der Autor das Verhältnis der beiden Verfahren zueinander und bewertet deren jeweiligen Vor- und Nachteile.

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Vorwort

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Diese Arbeit wurde im August 2016 vom Fachbereich Rechts-und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Dissertation angenommen. Tag der mündlichen Prüfung war der 22. Dezember 2016.

Die Arbeit untersucht, ob die vom Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen auf die Eigenverwaltung (ESUG) verfolgten Ziele tatsächlich erreicht werden können. Es wird untersucht, ob die ESUG-Reform die rechtlichen Voraussetzungen schafft und das Potential hat, um Sanierung, Restrukturierung und Reorganisation von Unternehmen zu stärken, oder ob nach wie vor Liquidation und Zerschlagung an der Tagesordnung bleiben. Neben einer dogmatischen Einordnung der Verfahren nach § 270a InsO und § 270b InsO werden rechtliche und tatsächliche Probleme dieser Verfahren, wie z. B. das Verhältnis zwischen dem Aussteller der Bescheinigung und dem vorläufigen Sachwalter, die Ausgestaltung und Auslegung der Bescheinigung, sowie die Veröffentlichung der Bestellung des Sachwalters, erörtert. Darüber hinaus wird das Verhältnis der beiden Verfahren zueinander und deren jeweilige Vor- und Nachteile behandelt.

Die vorliegende Arbeit befindet sich auf dem Stand von Juni 2016.

Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Urs Peter Gruber. Er hat die Erstellung dieser Arbeit von Beginn an durch wertvolle Anregungen und zielführende Hinweise gefördert. Die Arbeit hätte ohne seine hervorragende Betreuung nicht in dieser Form fertig gestellt werden können.

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