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Sittenwidriges Informationsverhalten

Die Haftung für fehlerhaftes Informationsverhalten gegenüber den Anlegern am regulierten Wertpapiermarkt

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Feyko Conring

Der Autor befasst sich mit der Haftung für fehlerhaftes Informationsverhalten gegenüber den Anlegern am regulierten Wertpapiermarkt. Ein Überblick über mögliche Anspruchsgrundlagen zeigt, dass Schadensersatzansprüche von Anlegern oftmals allein auf § 826 BGB gestützt werden können. Im Fokus der Untersuchung steht daher die Frage, unter welchen Voraussetzungen das Informationsverhalten sittenwidrig ist. Sie wird dahingehend beantwortet, dass aus den guten Sitten im Sinne von § 826 BGB die Pflicht folgt, täuschendes Informationsverhalten gegenüber den Anlegern am regulierten Wertpapiermarkt zu unterlassen. Im Weiteren werden die Kriterien bestimmt, anhand derer die Eignung zur Irrtumserregung zu beurteilen ist.

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Kapitel 9: Ergebnisse der Untersuchung

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Kapitel 9:  Ergebnisse der Untersuchung

Die vorliegende Arbeit untersucht, auf welche Grundlagen Anleger am regulierten Wertpapiermarkt im Falle eines fehlerhaften Informationsverhaltens ihre Schadensersatzansprüche stützen können, wenn sie zum jeweiligen Informationsakteur weder in einer vertraglichen noch in einer vertragsähnlichen Beziehung stehen oder, falls ausnahmsweise doch ein entsprechendes Schuldverhältnis besteht, das Informationsverhalten weder daraus folgende Pflichten erfüllt noch verletzt.

Da in diesen Fällen oftmals § 826 BGB als einzige Anspruchsgrundlage in Betracht kommt, steht im Zentrum der Untersuchung die Frage, unter welchen Umständen ein fehlerhaftes Informationsverhalten gegenüber den Anlegern am regulierten Wertpapiermarkt sittenwidrig ist. Voraussetzung für deren Beantwortung ist die Ermittlung der Pflichten, die sich hinsichtlich des Informationsverhaltens gegenüber den Anlegern am regulierten Wertpapiermarkt aus den guten Sitten i.S.v. § 826 BGB ergeben. Der Verstoß gegen diese Pflichten macht ein fehlerhaftes Informationsverhalten sittenwidrig.

Nachfolgend seien die wesentlichen Ergebnisse der einzelnen Kapitel dieser Arbeit kurz dargelegt:

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