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Evaluierung von Spielerschutzschulungen bei Vertriebspartnern der Österreichischen Lotterien unter besonderer Berücksichtigung von Testkäufen

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Doris Malischnig

Die Autorin analysiert, ob und in welchem Ausmaß Spielerschutzschulungen für Vertriebspartner der österreichischen Lotterien zur Umsetzung von Jugendschutzvorgaben (Compliance) führen. Sie untersucht darüber hinaus den Einfluss der persönlichen Einstellungen auf die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen und die Rahmenbedingungen, die einem regelkonformen Verhalten bei der Überprüfung der Compliance mittels Testkäufen entgegenstehen. Die Studie stützt sich auf das Vier-Ebenen-Modell von Kirkpatrick (1970) und die Theorie des geplanten Verhaltens nach Ajzen (1991). Die Autorin gibt einen Überblick über die Maßnahmen, welche zeitnah und zielführend dazu führen sollen, die Compliance nachhaltig zu erhöhen.

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6. Ergebnisse

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Angemerkt wird, dass im Rahmen der vorliegenden Untersuchung weniger die Repräsentativität der Aussagen im Brennpunkt steht als vielmehr die „quasi-experimentelle“ Überprüfung von Zusammenhängen zwischen Schulungsteilnahme, Einstellung und Verhalten. Vorwegzunehmen ist, dass der Gesamtumfang der Schnittmenge, die hier als Analysedatei fungiert, mit einer Anzahl (n) von 1 036 Vertriebspartnern, für die Informationen aus der Schulungsteilnahme, aus den Testkäufen und den Befragungen vorliegen, ausreichend ist, um den statistischen Anforderungen im Hinblick auf die Zellbesetzungen bei Kreuztabellen und Chi-Quadrat-Tests sowie der Regressionsanalyse und der CHAID-Analyse in aller Regel zu entsprechen.

6.1 Stichproben

Dazu zählen:

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