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Kollisionsrechtsbezogene Informationspflichten des europäischen Privatrechts aus der Perspektive des Internationalen Privatrechts

Unter besonderer Berücksichtigung des materiellen und kollisionsrechtlichen Verbraucherschutzes

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Alexander Schüßler

Verschiedene europäische Richtlinien verpflichten Unternehmer, Anbieter und Versicherer, ihre Kunden vor Vertragsschluss über das auf den Vertrag objektiv anwendbare Recht oder über eine in den AGB enthaltene Rechtswahlklausel zu informieren. Der Autor setzt sich umfassend mit diesen kollisionsrechtsbezogenen Informationspflichten auseinander. Er zeigt nicht nur den Bestand der Informationspflichten auf, sondern setzt diese in einen kollisionsrechtlichen Kontext. Das Buch untersucht zudem den notwendigen Inhalt und den Umfang der Informationspflichten sowie die Rechtsfolgen bei deren Verletzung und beleuchtet das Verhältnis der Informationspflichten zu Rechtswahlklauseln in AGB.

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4. Teil: Analyse der Richtlinien

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4.   Teil: Analyse der Richtlinien

A.   Kategorisierung der Richtlinien

Diejenigen Richtlinien, die kollisionsrechtsbezogene Informationspflichten enthalten, unterscheiden sich zwar in vielerlei Hinsicht, lassen sich allerdings grob in zwei Kategorien einteilen: zum einen privatrechtlich geprägte Richtlinien und zum anderen aufsichtsrechtlich geprägte Richtlinien. Auch wenn sich die beiden Kategorien zum Teil überschneiden244, vermag die Kategorisierung insbesondere die unterschiedliche Herangehensweise in Bezug auf vorvertragliche kollisionsrechtsbezogene Informationspflichten zu erklären.

I.   Aufsichtsrechtlich geprägte Richtlinien

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