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Kollisionsrechtsbezogene Informationspflichten des europäischen Privatrechts aus der Perspektive des Internationalen Privatrechts

Unter besonderer Berücksichtigung des materiellen und kollisionsrechtlichen Verbraucherschutzes

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Alexander Schüßler

Verschiedene europäische Richtlinien verpflichten Unternehmer, Anbieter und Versicherer, ihre Kunden vor Vertragsschluss über das auf den Vertrag objektiv anwendbare Recht oder über eine in den AGB enthaltene Rechtswahlklausel zu informieren. Der Autor setzt sich umfassend mit diesen kollisionsrechtsbezogenen Informationspflichten auseinander. Er zeigt nicht nur den Bestand der Informationspflichten auf, sondern setzt diese in einen kollisionsrechtlichen Kontext. Das Buch untersucht zudem den notwendigen Inhalt und den Umfang der Informationspflichten sowie die Rechtsfolgen bei deren Verletzung und beleuchtet das Verhältnis der Informationspflichten zu Rechtswahlklauseln in AGB.

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6. Teil: Rechtsfolgen der Verletzung vorvertraglicher Informationspflichten

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6.   Teil: Rechtsfolgen der Verletzung vorvertraglicher Informationspflichten

A.   Einleitung

Im Weiteren stellt sich die Frage, was die Rechtsfolgen der Verletzung kollisionsrechtsbezogener Informationspflichten sind.

Hierbei lassen sich die Maßnahmen, die zu ergreifen sind, in zwei Kategorien aufteilen: aufsichtsrechtliche und privatrechtliche Maßnahmen. Weiter lassen sich die privatrechtlichen Maßnahmen in kollektive und individuelle Maßnahmen aufspalten. Thematisiert werden im folgenden Abschnitt insbesondere privatrechtliche Maßnahmen, die vom einzelnen Informationsberechtigten ergriffen werden können.

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