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Fachsprache

Ausdrucksformen der fachlichen Funktion in romanischen Sprachen

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Werner Forner

Fachsprache definiert sich als Sprachvarietät: Sie divergiert systematisch von anderen markierten Sprachstilen sowie von dem unmarkierten Neutralstil. Vor diesem Hintergrund ermittelt der Autor die fachsprachlichen Markierungen durch einen innersprachlichen Vergleich. Er arbeitet als Subsystem vier textsyntaktische Umstrukturierungen heraus. Mit dieser Analyse werden das fachsprachliche Outfit und seine Wirkung systematisch erklär-, plan- sowie machbar und fachsprachliches Redigieren, Textoptimierung und auch Fachübersetzung werden lehrbar. Zusätzlich zu den vier Umstrukturierungen ist Fachsprache konstituiert durch zwei spezifische Nominationstechniken. Dies sind die Ergebnisse der zahlreichen Textanalysen und kognitiven Unterrichtsmodelle, die hier vorgelegt werden.

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Vorwort

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Das Buch enthält Aufsätze aus vier Jahrzehnten zum Thema „Fachsprache“. Alle Aufsätze folgen einem variationslinguistischen, d. h. Stil-vergleichenden Ansatz, auf den der Mainstream der Fachsprachenforschung verzichtet – ein Grund mehr, die alten Erkenntnisse erneut vorzulegen.

Eine Neu-Veröffentlichung ist eine Form von Rückblick. Ich blicke zurück, und zwar gerne, auf ausgiebige nicht nur sprachtheoretische, sondern auch insbesondere sprachpraktische Erfahrungen. Im Anschluss an eine dialektologische Dissertation hatte ich immer wieder Gelegenheit, auch sprachpraktische Fertigkeiten zu lehren: Übersetzungskurse für Kölner Romanisten (1973/74), 1977–79 für Duisburger Fachwissenschaftler (Wirtschaft bzw. Geschichte), 1975–1979 für fortgeschrittene Schüler (in Bonn und in Moers, die natürlich die ‘Fachsprache’ von z. B. Le Monde verstehen mussten), ab 1979 Fachsprachenkurse (Praxis und Theorie) für integrierte Studiengänge an den Universitäten Gießen bzw. Siegen. Ich beobachtete mit Interesse die Lernschwierigkeiten: immer wieder dieselben Probleme. Mir kam in den 70er Jahren der Gedanke, diese systematischen Probleme durch einen systematischen Kurs zu minimieren, der die fachsprachenspezifischen Strukturen erklären und einüben sollte. Ein erstes Teilkonzept konnte ich schon 1975 im Rahmen meiner Referendarausbildung realisieren, ein Gesamtkonzept stand 1980 im Prinzip bereit und wurde immer weiter optimiert und mit linguistischen Konzepten korreliert. Die Ergebnisse präsentiere ich nun erneut in diesem Buch.

Natürlich gilt rückblickend mein Dank – noch einmal – den vielen Freunden, Kollegen, Mitarbeitern, die mein Unterfangen unterstützt und gefördert haben, insbesondere natürlich den Generationen von Lernenden,...

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