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Übersetzen und Dolmetschen: Berufsbilder, Arbeitsfelder, Ausbildung. Ein- und Ausblicke in ein sich wandelndes Berufsfeld der Zukunft

70 Jahre Innsbrucker Institut für Translationswissenschaft

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Edited By Lew N. Zybatow, Alena Petrova, Andy Stauder and Michael Ustaszewski

Die Beiträge dieses Bandes geben Auskunft, wie Forschung und Lehre am Institut für Translationswissenschaft (INTRAWI) aufgestellt sind, um mit der Entwicklung der Translationsbranche Schritt zu halten. Die fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung stellt die Translation vor immer neue Herausforderungen. Die Arten der Translation und die Anforderungen an professionelle Übersetzer und Dolmetscher ändern sich rasant. Die Autoren betrachten unter anderem die Entwicklung der Translationswissenschaft und ihrer Theorien, analysieren Fragen der Terminologie in der Translation und Probleme an der Schnittstelle Digitalisierung-Translationsmarkt-Translationspraxis. Sie fokussieren auch Themen wie moderne Fachkommunikation, Audiovisuelle Translation sowie neue Fragen und Formen der Übersetzungs- und Dolmetschdidaktik.

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Vom Dramaset zu Tramacet® & Co.: Mediatisierte Medien in der Pharmawerbung (Cornelia Feyrer)

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Cornelia Feyrer

Vom Dramaset zu Tramacet® & Co.: Mediatisierte Medien in der Pharmawerbung

Abstract: This manuscript deals, not least of all from a translation- and culture-oriented perspective, with the phenomenon of mediality and mediatization in multimedia health communications. With regard to pharmacology, it addresses the use of media as an instrument, advertising medium and a topic-specific means of linking science and the general public.

1.  Einleitung: mediatisierte Medizin

Wenn von ‚Medien in der Medizin‘ die Rede ist (vgl. Feyrer im Druck), denken MedizinerInnen wohl primär an telepräsenzbasierte Interaktion in medizinischen Settings, an bildgebende Verfahren, evidenzbasierte Medizin, EDV-Programme zur Datenerfassung und -verwaltung und an die mediengestützte interne Logistik unserer Krankenanstalten. Das Laienpublikum hingegen wird den Fokus wohl eher auf Medizin im Fernsehen (vgl. Merschheim 1984) legen bzw. generell auf den AV-Bereich, die diversen Printmedien und vor allem auf die digitale Vernetzung und Informationsvermittlung mit Hilfe von E-Health (vgl. Mühlbacher, Wiest & Schumacher 2001) und Gesundheitsblogs (vgl. Rossmann 2010; vgl. Koch 2010). Beiden Aktionsbereichen, also der fachinternen wie auch der fachexternen medizinischen Kommunikation, ist eine zunehmende Mediatisierung gemein, die von Globalisierung, Internationalisierung und Multimedialität geprägt ist. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich daher – nicht zuletzt aus translations- und kulturorientierter Perspektive – mit dem Phänomen von Medialität und Mediatisierung in der heutzutage multimedialen Gesundheitskommunikation und zwar, mit Blick auf den globalisierten und multikulturellen Pharmabereich, mit dem Einsatz von Medien als Instrument aber auch als...

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