Show Less
Restricted access

Übersetzen und Dolmetschen: Berufsbilder, Arbeitsfelder, Ausbildung. Ein- und Ausblicke in ein sich wandelndes Berufsfeld der Zukunft

70 Jahre Innsbrucker Institut für Translationswissenschaft

Series:

Edited By Lew N. Zybatow, Alena Petrova, Andy Stauder and Michael Ustaszewski

Die Beiträge dieses Bandes geben Auskunft, wie Forschung und Lehre am Institut für Translationswissenschaft (INTRAWI) aufgestellt sind, um mit der Entwicklung der Translationsbranche Schritt zu halten. Die fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung stellt die Translation vor immer neue Herausforderungen. Die Arten der Translation und die Anforderungen an professionelle Übersetzer und Dolmetscher ändern sich rasant. Die Autoren betrachten unter anderem die Entwicklung der Translationswissenschaft und ihrer Theorien, analysieren Fragen der Terminologie in der Translation und Probleme an der Schnittstelle Digitalisierung-Translationsmarkt-Translationspraxis. Sie fokussieren auch Themen wie moderne Fachkommunikation, Audiovisuelle Translation sowie neue Fragen und Formen der Übersetzungs- und Dolmetschdidaktik.

Show Summary Details
Restricted access

Vorwort der Herausgeber

Extract



Im Jahr 2015 jährte sich die Geburtsstunde des Instituts für Translationswissenschaft (INTRAWI) zu Innsbruck, das auf der Sitzung des Fakultätskollegiums der Philologischen Fakultät der Universität am 21. November 1945 mit dem „Antrag, ein Institut für das Dolmetschwesen an der Universität zu errichten“ (s. Schmid 1998, 15) aus der Taufe gehoben wurde, zum 70. Male. Nachdem die Jubiläumsschriften zum 50. Geburtstag (s. Holzer & Feyrer 1998) und zum 60. Geburtstag (s. Zybatow 2007) vor allem Gastbeiträge enthielten, ist es Ziel dieses Bandes, das Institut selbst, d.h. ausschließlich Forschungsergebnisse der HochschullehrerInnen, wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und Senior Lecturers des Instituts, vorzustellen. Ist es uns doch in dem vergangenen Jahrzehnt der Institutsgeschichte gelungen, das sich bereits zur 60-Jahr-Feier abzeichnende eigene Profil „Translationswissenschaft made in Innsbruck“ weiter auszuprägen und kontinuierlich und umfassend auszubauen.

Angesichts der bereits 70jährigen Geschichte des Instituts drängt sich natürlich die Frage auf, wieso es dem INTRAWI erst im 7. Jahrzehnt seines Bestehens gelungen ist, institutsweit ein Bewusstsein für Forschung zu entwickeln. Die Gründe dafür sind vielschichtig und vor allem mit der Historie des Instituts zu erklären. Von 1945–1990 war das Institut, gegründet als Institut für Dolmetscherausbildung und 1972 in Institut für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung (IÜD) umbenannt, ausschließlich mit Lehraufgaben betraut, die in den Händen von Bundeslehrern und externen Lehrbeauftragten ohne Forschungsaufgaben lagen. Erst 1990 mit der Einrichtung einer eigenen Professur erlangte das Institut...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.