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Haftung der Geschäftsleiter insolventer Gesellschaften für die Verletzung der Zahlungsverbote und der Insolvenzantragspflicht

Eine Untersuchung am Beispiel der GmbH, GmbH & Co. KG, AG und Genossenschaft

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Christine Schmid

Die herrschende Meinung zur Insolvenzverschleppungshaftung ist berechtigter Kritik ausgesetzt. Die Verletzung der Zahlungsverbote führt zu komplexen und kaum vorhersehbaren Rechtsfolgen. Die Verletzung der Insolvenzantragspflicht läuft daneben weitgehend leer oder führt in Einzelfällen zu unkoordinierten Haftungsfolgen. Die Autorin kommt nach einer umfassenden Darstellung und Analyse des Meinungsstandes, einem Vergleich mit der Rechtslage in Großbritannien und Frankreich sowie einer Untersuchung der Historie zu dem Schluss, dass die Haftung des insolvenzverschleppenden Geschäftsleiters durch einen einheitlichen Haftungstatbestand mit Schadenersatz als Rechtsfolge bestimmt werden sollte.

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Kapitel 5 Zusammenfassung der Ergebnisse

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Kapitel 5   Zusammenfassung der Ergebnisse

Ziel dieser Arbeit war, das Konzept der herrschenden Meinung, nach dem der Geschäftsleiter, der die Insolvenz der Gesellschaft verschleppt, auf Grundlage zweier separater Tatbestände haftet, zu widerlegen. Zudem sollte ein Alternativkonzept herausgearbeitet werden, das praktisch umsetzbar ist und eine sinn- und maßvolle Sanktion des pflichtwidrig handelnden Geschäftsleiters bewirkt. Um den Erfolg dieses Unterfangens beurteilen zu können, sollen im Folgenden die gewonnen Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst werden.

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