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Diskurslinguistische Perspektiven auf Soziale Repräsentationen

Kognitiv-semantische Untersuchungen von Vorstellungsfeldern zur Straßburger Neustadt

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Johannes Dahm

Im ausgehenden 19. Jahrhundert entstand in Straßburg unter deutscher Verwaltung ein Gründerzeitviertel, das bis heute gut erhalten geblieben ist und im Jahr 2017 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Der Autor untersucht die Wahrnehmung des «deutschen» Viertels durch die ansässige Bevölkerung zu einem Zeitpunkt, an dem das für jahrzehntelang ignorierte Bauensemble im lokalen Diskurs plötzlich wiederentdeckt und neu verhandelt wird. Anhand von erhobenen Korpora (Fragebögen und Interviews) und vor dem Hintergrund der Theorie der sozialen Repräsentationen nutzt die interdisziplinäre Forschungsarbeit das Potenzial eines framebasierten, diskurssemantisch informierten Untersuchungsansatzes für die kognitionslinguistische Erforschung gesellschaftlicher Wissenssysteme. Hierfür greift der Autor auf lexikometrische Verfahren zurück.

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Abb. 1: Bebauungsplan für die Erweiterung der Stadt Strassburg, Jean- Geoffroy Conrath, Strassburg: Schultz, 1880 – ©: Archives de Strasbourg (Brb 1561) .................................................. 40 Abb. 2: Kaiserpalast (heute: Palais du Rhin) – © J. Dahm ........................... 43 Abb. 3: Repräsentationsachse: avenue de la Liberté – © J. Dahm ............... 44 Abb. 4: Stadtverwaltungstechnische Unterteilung Straßburgs in 15 Quartiere – © La Ville et l’Eurométropole de Strasbourg (2015) .... 73 Abb. 5: Der Palais du Rhin – © J. Dahm .......................................................... 81 Abb. 6: Die Bains municipaux – © J. Dahm .................................................... 82 Abb. 7: Der Palais des fêtes – © J. Dahm ......................................................... 84 Abb. 8: Altersstruktur der Probandengruppe (n = 355) ............................... 191 Abb. 9: Verteilung der Berufskategorien (n = 355) ....................................... 192 Abb. 10: Mitgliedschaften in kulturellen und städtischen Vereinen (n = 355) .................................................................................................. 193 Abb. 11: Wahrnehmung der medialen Präsenz der Neustadt (n = 355) ......... 197 Abb. 12: Räumliche Repräsentationen – Verteilung auf die elf Sektoren der Neustadt ......................................................................... 231

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