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Nicknamen international

Zur Namenwahl in sozialen Medien in 14 Sprachen

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Edited By Peter Schlobinski and Torsten Siever

In der Onomastik und der Internetforschung wurden Nicknamen bisher stiefmütterlich behandelt. Dabei sind diese einzelsprachlich und kontrastiv zwischen unterschiedlichen Sprachen hochinteressant: und zwar im Hinblick auf Schriftsysteme, semantische und morphologische Aspekte. Wohl jeder Nutzer hat schon einmal überlegt, welchen Nick er sich zulegen möchte.

Der Band versammelt die Ergebnisse eines internationalen und sprachkontrastierend angelegten Projekts. Dabei analysieren die Beiträger analog aufgebaute Korpora nach gleichen (und auch sprachspezifischen) Parametern. Die Analysen decken die folgenden Sprachen ab: Arabisch (Marokkanisch), Chinesisch, Deutsch, Englisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Kroatisch, Luxemburgisch, Niederländisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch und Spanisch.

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Kurzbiografien

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François Conrad studierte in Bamberg und Prag und wurde 2015 an der Universität Luxemburg zu Aussprachevariation im Luxemburgischen promoviert. Er ist als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Phonetik/Phonologie, Sprachvariation, Soziolinguistik, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit.

Mario Franco Barros ist Professor (»Professor Auxiliar«) an der Universität Madeira, Portugal. Nach dem Studium der Germanistik (1991–1996) an der Universität Santiago de Compostela, Spanien, arbeitet er seit 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Madeira. 2008 promoviert er zum Thema »Neue Medien und Text: Privatbrief und private E-Mail im Vergleich«. Seine Arbeitsschwerpunkte sind DaF, Sprache in digitaler Kommunikation, Gesprochene Sprache und Lexikografie.

Viktoria Kaziaba ist Doktorin für Philologie und Dozentin an der Nördlichen (Arktischen) Föderalen Universität benannt nach M. V. Lomonossov. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Sprache digitaler Kommunikation, Anthroponymik und Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Sie promovierte 2013 zum Thema »Anthroponymika der deutschsprachigen ICQ-Kommunikation«.

Saskia Kersten ist Senior Lecturer in English Language & Communication an der University of Hertfordshire (UK). Sie studierte Neuere Deutsche Literatur, Anglistik (Schwerpunkt Linguistik) und Sprachlehrforschung an der Ruhr-Universität Bochum und als DAAD-Stipendiatin an der University of East Anglia (UK). Sie promovierte 2009 in Hildesheim mit einer Dissertation zum mentalen Lexikon und frühen Fremdsprachenerwerb. Ihre Forschungsinteressen sind die Rolle von formelhaften Wendungen im Spracherwerb, die computervermittelte Kommunikation und deren Einsatzmöglichkeiten im (schulischen) Fremdsprachenunterricht sowie die Anwendung korpusbasierter Methoden in der interdisziplinären Forschung...

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