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Nicknamen international

Zur Namenwahl in sozialen Medien in 14 Sprachen

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Edited By Peter Schlobinski and Torsten Siever

In der Onomastik und der Internetforschung wurden Nicknamen bisher stiefmütterlich behandelt. Dabei sind diese einzelsprachlich und kontrastiv zwischen unterschiedlichen Sprachen hochinteressant: und zwar im Hinblick auf Schriftsysteme, semantische und morphologische Aspekte. Wohl jeder Nutzer hat schon einmal überlegt, welchen Nick er sich zulegen möchte.

Der Band versammelt die Ergebnisse eines internationalen und sprachkontrastierend angelegten Projekts. Dabei analysieren die Beiträger analog aufgebaute Korpora nach gleichen (und auch sprachspezifischen) Parametern. Die Analysen decken die folgenden Sprachen ab: Arabisch (Marokkanisch), Chinesisch, Deutsch, Englisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Kroatisch, Luxemburgisch, Niederländisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch und Spanisch.

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15 Tabellarische Zusammenfassung der Ergebnisse (Torsten Siever / Peter Schlobinski)

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Torsten Siever & Peter Schlobinski

15 Tabellarische Zusammenfassung der Ergebnisse

In diesem letzten Abschnitt werden die quantitativen Ergebnisse der deskriptiven Analysen der 14 Einzelsprachen zusammenfassend, vergleichend und tabellarisch wiedergegeben (inkl. der jeweiligen Mittelwerte). Von Beginn an haben wir das Ziel verfolgt, neben der Untersuchung der Nicknamenwahl in unterschiedlichen Sprachen eine möglichst umfassende Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, wenngleich die sprachtypologischen Unterschiede und die spezifischen Schriftsysteme (vgl. Tab. 1) eine große Herausforderung darstellten und mitunter nur einen eingeschränkten Vergleich zulassen. Sprachspezifische Einzelphänomene sind hier ebenso wenig erfasst wie unterschiedliche Eigenschaften in Kategoriendefinitionen. Diese werden in den Einzelkapiteln entsprechend diskutiert. Im Folgenden sollen lediglich einzelne Extrem- und Durchschnittswerte der dort aufgeführten tabellarischen Zusammenfassung benannt werden. Das Herausgreifen mag ostentativ wirken; es soll aber lediglich ebendiese Werte grundlegend in Bezug auf die Nicknamenwahl einordnen. Bezüge auf Nationalitäten (die Deutschen, Italiener) sind immer zu verstehen als Sprachteilhaber (die Bewusstheit eingeschlossen, dass damit nicht unbedingt auf die Muttersprache referiert wird).

Tab. 1: Klassifikation der beteiligten Sprachen

Sämtliche Angaben verstehen sich relativ zum Teilkorpus der jeweiligen Sprache, das im Regelfall 500 Nicknamen aus fünf verschiedenen Quellen umfasst; es handelt sich also um den Anteil der Nicknamen einer Sprache, die das in der Spalte »Kategorie« genannte Merkmal aufweisen (alle Angaben in Prozent). Die im Regelfall zwei am stärksten vom Mittelwert abweichenden Werte sind unterlegt (bei vor allem Nullvorkommen nur die oberen Werte, angrenzende Werte sind...

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