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Arabische Sprache im Kontext

Festschrift zu Ehren von Eckehard Schulz

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Edited By Beate Backe, Thoralf Hanstein and Kristina Stock

Den Eintritt in den «Ruhestand» von Eckehard Schulz, Professor für Arabische Sprach- und Übersetzungswissenschaft an der Universität Leipzig von 1993 bis 2018, haben nationale und internationale Fachkolleg*innen und Schüler*innen zum Anlass genommen, um in ihren Beiträgen aufzuzeigen, wie relevant die arabische Sprache und vor allem deren angemessene Beherrschung mittlerweile in den verschiedenen Bereichen von Wissenschaft und Praxis geworden sind. Unter Beachtung der aktuellen politischen und sozialen Gegebenheiten erstreckt sich der Kontext von den Teilgebieten der Linguistik – wie z.B. der Übersetzungswissenschaft, Grammatik und Dialektologie – über Politik- und Rechtswissenschaft sowie Didaktik und Ethnologie bis hin zu den Medienwissenschaften und zur Informatik.

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Verena Klemm: Grußwort

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Grußwort

Verena Klemm, Leipzig

„Wer die Araber liebt, liebt auch die arabische Sprache (…) und wer die arabische Sprache liebt, bemüht sich um sie und widmet sich ihr mit Eifer und Ausdauer.“1

Das filigran beschriebene Manuskript von Abū l-Manṣūr aṯ-Ṯa‘ālibīs Lexikon Fiqh al-luġa wa-sirr al-‘arabīya (Die Philologie und das Geheimnis der arabischen Sprache), aus dessen Eröffnungspassagen ich in Übersetzung zitiere, wird heute in der Universitätsbibliothek Leipzig aufbewahrt. Die wertvolle Sammlung arabischer Manuskripte in Leipzig war der Ausgangspunkt einer reichen arabistischen Tradition, in die sich auch Eckehard Schulz einreihen kann. Unter ganz anderen epochalen Vorzeichen als deren Begründer im späten 18. und 19. Jahrhundert ist er Schüler der großen Arabisten Wolfgang Reuschel und Günther Krahl und hat die Entwicklung einer Didaktik der modernen arabischen Sprache von Anfang an erlebt und an ihr partizipiert. Als Inhaber der Professur für Sprach- und Übersetzungswissenschaft hat er ihr innovatives und grundlegendes Lehrwerk „Lehrbuch des modernen Arabisch“ (1974) mit weltweitem Erfolg fortentwickelt, erweitert und ins 21. Jahrhundert geführt.

Ṯa‘ālibīs Laudatio auf die arabische Sprache ist untrennbar mit dem Lobpreis desjenigen verbunden, der sie zu meistern vermag. So rühmt er den, der ihre komplexen „Läufe und Bahnen“ erfasst und in die Tiefe „ihrer Klarheit und ihrer Raffinessen“ taucht. Das Bemühen, die „beste aller Sprachen“ zu begreifen, fördere die Tugendhaftigkeit und besonders, so Ṯa‘ālib...

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