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Joseph Anton Schöpf

Kanonist – Schriftsteller – Seelsorger

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Andreas E. Graßmann

Die vorliegende Studie widmet sich dem Salzburger Diözesanpriester Dr. Joseph Anton Schöpf, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Salzburger Lehrkanzeln für Kirchengeschichte und Kirchenrecht maßgeblich prägte. Der Autor legt eine ausführliche Biografie sowie eine Darstellung seines wissenschaftlichen und allgemein-schriftstellerischen Wirkens vor. Schöpf präsentiert sich als vielschichtige Person: Er war rund 36 Jahre als akademischer Lehrer für Kirchengeschichte und Kirchenrecht tätig, wirkte aber darüber hinaus in zahlreichen unterschiedlichen Feldern im akademischen, sozialen, journalistischen, pastoralen sowie politischen Bereich.

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Vorwort

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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren die Salzburger Lehrkanzeln für Kirchengeschichte und Kirchenrecht maßgeblich geprägt durch den Salzburger Diözesanpriester Dr. Joseph Anton Schöpf, welcher rund 36 Jahre als akademischer Lehrer in den genannten Fächern wirkte. Bis zum heutigen Tag ist für keinen anderen Professor für Kirchengeschichte und Kirchenrecht an der theologischen Fakultät in Salzburg eine längere Lehrtätigkeit zu verzeichnen, als für ‚Langzeitprofessor‘ Schöpf. Lediglich O.Univ.-Prof. em. Dr. Hans Paarhammer, vom 1. August 1982 bis 30. September 2015 Schöpfs elfter Nachfolger als Ordinarius für Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät Salzburg, kann mit 33 Dienstjahren auf eine vergleichbar lange Tätigkeit im Fach Kirchenrecht an der Universität Salzburg zurückblicken.

Die vorliegende Publikation, basiert auf einer Studie, welche im Wintersemester 2016/17 am Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians Universität München als Lizentiatsarbeit eingereicht wurde. Sie verfolgt das Ziel, die Biographie Joseph Anton Schöpfs in seinen unterschiedlichen Rollen als Professor, Schriftsteller und Seelsorger darzustellen sowie das wissenschaftliche Schaffen Schöpfs zu untersuchen. Eine umfassende Auseinandersetzung mit den Primärquellen zu Schöpfs Leben sowie der Versuch eine Gesamtbiographie zu erarbeiten, stellten bisher ebenso ein Desiderat dar, wie die einlässliche Analyse seiner kanonistisch-theologischen Publikationen.

Danken möchte ich den Professoren des Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians Universität München, DDr. Elmar G...

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