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Geschichte der mecklenburgischen Regionalsprache seit dem Zweiten Weltkrieg

Varietätenkontakt zwischen Alteingesessenen und immigrierten Vertriebenen. Teil 1: Sprachsystemgeschichte

Series:

Klaas-Hinrich Ehlers

Der erste Band der mecklenburgischen Sprachgeschichte rekonstruiert den Strukturwandel der regional gebundenen Varietäten des Deutschen im Norden Mecklenburgs. An ausgewählten Variablen aus der Phonetik/Phonologie, Morphosyntax und Lexik wird die diachrone Entwicklung des Niederdeutschen und des mecklenburgischen Regiolekts in ihrer kontaktlinguistischen Wechselwirkung mit dem überregionalen Standard herausgearbeitet. Erstmals in der modernen Regionalsprachenforschung bezieht die Studie auch die Herkunftsvarietäten der vielen Vertriebenen ein, die nach dem Zweiten Weltkrieg ins Land kamen. Die korpusbasierten Variationsanalysen zeigen die sprachlichen Folgen auf, die die Vertriebenenimmigration für die sprachlichen Ausgleichsprozesse in den mecklenburgischen Kommunikationsräumen hatte.

Dieses Buch ist mit dem Johannes-Sass-Preis 2018 ausgezeichnet worden.

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Reihenübersicht

REGIONALSPRACHE UND REGIONALE KULTUR

MECKLENBURG-VORPOMMERN IM OSTNIEDERDEUTSCHEN KONTEXT

Herausgegeben von Birte Arendt, Andreas Bieberstedt, Klaas-Hinrich Ehlers, Christoph Schmitt

Band 1  Birte Arendt / Andreas Bieberstedt / Klaas-Hinrich Ehlers (Hrsg.): Niederdeutsch und regionale Umgangssprache in Mecklenburg-Vorpommern. Strukturelle, soziolinguistische und didaktische Aspekte. 2017.
   
Band 2  Matthias Vollmer (Hrsg.): Das pommersche Wörterbuch von Georg Gotthilf Jacob Homann(1774–1851). 2018.
   
Band 3  Klaas-Hinrich Ehlers: Geschichte der mecklenburgischen Regionalsprache seit dem ZweitenWeltkrieg. Varietätenkontakt zwischen Alteingesessenen und immigrierten Vertriebenen. Teil 1: Sprachsystemgeschichte. 2018.

www.peterlang.com