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Unsicherheit als Herausforderung für die Wissenschaft

Reflexionen aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften

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Edited By Nina Janich and Lisa Rhein

Das Buch präsentiert eine disziplinäre Vielfalt an Perspektiven auf Unsicherheit in der Wissenschaft. Schwerpunkte sind Klimaforschung, Umweltwissenschaft und Technikfolgenabschätzung. Die Beiträge diskutieren Gründe und Folgen wissenschaftlicher Unsicherheit und einer entsprechenden Verantwortung der Wissenschaft. Vertreten sind Kommunikationswissenschaft, Linguistik, Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaftslehre sowie Chemie und Klimawissenschaft.

Der Band dokumentiert die ungewöhnliche Kooperation zweier Schwerpunktprogramme der Deutschen Forschungsgemeinschaft – «Wissenschaft und Öffentlichkeit» und «Climate Engineering: Risks, Challenges, Opportunities?» –, die sich auf einer Tagung an der TU Darmstadt mit weiteren WissenschaftlerInnen zu Austausch und kritischer Reflexion getroffen haben.

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Übersicht über die Autorinnen und Autoren

Übersicht über die Autorinnen und Autoren

Dr. Daniel Barben, Professor für Technik- und Wissenschaftsforschung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Forschungsschwerpunkte: Governance von Wissenschaft, Technik und Innovation; globale Herausforderungen und nachhaltige Entwicklung; Bioökonomie und Biotechnologie, Energiesystem-Transformation, Klimapolitik und Climate Engineering. Leitung des DFG-Projektes „Climate Engineering im Verhältnis von Wissenschaft und Politik: Kontroverse Deutungen wissenschaftlicher und politischer Verantwortung gegenüber der globalen Herausforderung Klimawandel“ (CE-SciPol, 2013–2016, zusammen mit Nina Janich, TU Darmstadt) im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1689 „Climate Engineering – Risks, Challenges, Opportunities?“; Leitung des SPP-Folgeprojektes „Verantwortliche Erforschung und Governance an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik des Klimawandels“ (CE-SciPol2, 2017–2019, zusammen mit Silke Beck, UFZ Leipzig).

Website: https://www.aau.at/team/barben-daniel/

E-Mail: daniel.barben@aau.at

Berend Barkela, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik der Universität Koblenz-Landau. Forschungsschwerpunkte: Interne Organisationskommunikation, Kunst- und Kultursoziologie, Wissenschaftskommunikation, qualitative Forschungsmethoden. Mitarbeiter in Projekten zur Kommunikation wissenschaftlicher Evidenz von Zukunftstechnologien und ihrer Wirkung auf Medienrezipienten im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1409 „Wissenschaft und Öffentlichkeit“.

Website: kompsych.uni-landau.de/barkela/

E-Mail: barkela@uni-landau.de

Dr. Armin Grunwald, Professor für Technikethik und Technikphilosophie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am KIT und Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). Forschungsschwerpunkte: Theorie und Methodik der Technikfolgenabschätzung, Technikphilosophie, Ethik neuer Technologien, Ethik der Digitalisierung, Konzepte und Methoden nachhaltiger Entwicklung.

Website: http://www.itas.kit.edu/mitarbeiter_grunwald_armin.php

E-Mail: armin.grunwald@kit.edu←251 | 252→

Dr. Lars Guenther, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der Friedrich-Schiller Universität Jena und Extraordinary Senior Lecturer an der Universität Stellenbosch (Südafrika). Forschungsschwerpunkte: Wissenschafts- und Gesundheitskommunikation, Journalistik, Rezeptions- und Wirkungsforschung, empirische Methoden. Mitarbeiter an drei Projekten im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1409 „Wissenschaft und Öffentlichkeit“.

Website: http://www.ifkw.uni-jena.de/grundlagen-und-medienwirkung/lars-guenther

E-Mail: lars.guenther@uni-jena.de

Dr. Hermann Held, Professor für Nachhaltige Umweltentwicklung an der Universität Hamburg. Forschungsschwerpunkt: Entscheidung unter heterogener Unsicherheit im Kontext nachhaltiger Entwicklung, insbes. Klimapolitikoptionen. Leitung des DFG-Projektes „Contextualizing Climate Engineering and Mitigation: Complement, Substitute or Illusion?“ (CEMICS, 2013–2016 & 2016–2019, zusammen mit Jens Hartmann, Universität Hamburg, Ottmar Edenhofer und Elmar Kriegler, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, Mark Lawrence, Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam, und Harald Stelzer, Universität Graz) im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1689 „Climate Engineering – Risks, Challenges, Opportunities?“.

Website: http://www.fnu.uni-hamburg.de

E-Mail: hermann.held@uni-hamburg.de

Dr. Imke Hoppe, PostDoc im DFG-geförderten Forschungsverbund „Integrated Climate System Analysis and Prediction“ (CliSAP) an der Universität Hamburg. Forschungsschwerpunkte: Klimakommunikation, Nachhaltigkeitskommunikation, Rezeptions- und Wirkungsforschung, Online-Kommunikation, Storytelling und Dramaturgie. Mitarbeit im Projekt „Klimawandel aus Sicht der Medienrezipienten“ im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1409 „Wissenschaft und Öffentlichkeit“.

Website: http://www.wiso.uni-hamburg.de/professuren/kommunikationswissenschaft/team/i-hoppe/

E-Mail: imke.hoppe@uni-hamburg.de

Dr. Nina Janich, Professorin für Germanistische Linguistik an der Technischen Universität Darmstadt. Forschungsschwerpunkte: Wissenschaftskommunikation/Fachsprachenforschung, Text- und Diskurslinguistik, Werbe- und Wirtschaftskommunikation, Sprachkritik/Sprachkulturforschung. Mitantragstellerin des DFG-Schwerpunktprogramms 1689 „Climate Engineering – Risks, Challenges, Opportunities“ (2013–2019) und Leitung des Projekts „Climate Engineering im Verhältnis von Wissenschaft und Politik: Kontroverse Deutungen wissenschaft←252 | 253→licher und politischer Verantwortung gegenüber der globalen Herausforderung Klimawandel“ (CE-SciPol, 2013–2016, zusammen mit Daniel Barben, Universität Klagenfurt) im Rahmen des SPP 1689. Leitung des Projekts „‚Was können wir (nicht) wissen? Was sollen wir tun?‘ Vom Umgang der Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalisten mit Nichtwissen und unsicherem Wissen in laienadressierten Texten“ (2011–2013/15) im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1409 „Wissenschaft und Öffentlichkeit“.

Website: https://www.linglit.tu-darmstadt.de/index.php?id=janich

E-Mail: janich@linglit.tu-darmstadt.de

Dr. Michaela Maier, Professorin für Angewandte Kommunikationspsychologie an der Universität Koblenz-Landau. Forschungsschwerpunkte: Politische Kommunikation, Wissenschaftskommunikation und Methoden der Kommunikationswissenschaft. Leitung mehrerer Forschungsprojekte zur Kommunikation wissenschaftlicher Evidenz von Zukunftstechnologien und ihrer Wirkung auf Medienrezipienten in den drei Bewilligungsperioden des DFG-Schwerpunktprogramms 1409 „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ (2009–2016), gemeinsam mit Georg Ruhrmann, Universität Jena, und Jutta Milde, Universität Koblenz-Landau.

Website: kompsych.uni-landau.de/mmaier/

E-Mail: mmaier@uni-landau.de

Nils Matzner, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Forschungsschwerpunkte: Epistemische Gemeinschaften, Schnittstelle Wissenschaft-Politik, Mixed Methods in der empirischen Sozialforschung, Diskursanalyse. Mitarbeit im Projekt „Climate Engineering im Verhältnis von Wissenschaft und Politik: Kontroverse Deutungen wissenschaftlicher und politischer Verantwortung gegenüber der globalen Herausforderung Klimawandel“ (CE-SciPol, 2013–2016) sowie im Folgeprojekt „Verantwortliche Erforschung und Governance an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik des Klimawandels“ (CE-SciPol2, 2017–2019) im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1689 „Climate Engineering – Risks, Challenges, Opportunities?“.

Website: https://www.aau.at/team/matzner-nils/

E-Mail: nils.matzner@aau.at

Dr. Jutta Milde, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Interdisziplinären Forschungsgruppe Umwelt der Universität Koblenz-Landau. Forschungsschwerpunkte: Wissenschaftskommunikation, Umweltkommunikation, Medieninhaltsforschung, Rezeptions- und Wirkungsforschung. Mitarbeit an und Leitung von Forschungsprojekten zur Kommunikation wissenschaftlicher Evidenz von←253 | 254→ Zukunftstechnologien und ihrer Wirkung auf Medienrezipienten in den drei Bewilligungsperioden des DFG-Schwerpunktprogramms 1409 „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ (2009–2016), gemeinsam mit Georg Ruhrmann, Universität Jena, und Michaela Maier, Universität Koblenz-Landau.

Website: ifgu.uni-landau.de/teamordner-ifg/jutta-milde-ifg/

E-Mail: milde@uni-landau.de

Dr. Andreas Oschlies, Professor für Marine Biogeochemische Modellierung am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der Universität Kiel. Forschungsschwerpunkte: Erdsystemmodellierung, Klimasensitivität biogeochemischer Stoffkreisläufe, Entwicklung und Bewertung ökologischer und biogeochemischer Modelle, Datenassimilation und Parameteroptimierung. Sprecher des Sonderforschungsbereichs 754 „Climate-Biogeochemistry Interactions in the Tropical Ocean“ und federführender Antragsteller sowie Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms 1689 „Climate Engineering: Risks, Challenges, Opportunities?“ (2013–2019).

Website: https://www.geomar.de/index.php?id=aoschlies

E-mail: aoschlies@geomar.de

Anne Reif, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Technischen Universität Braunschweig. Forschungsschwerpunkte: Online-Kommunikation, Wissenschaftskommunikation und Vertrauen in Wissenschaft, Nutzungs- und Wirkungsforschung, Medienpsychologie und Methodologie. Mitarbeit im Projekt „Klimawandel aus Sicht der Medienrezipienten: Zur Wahrnehmung und Deutung eines Wissenschaftsthemas im Prozess öffentlicher Kommunikation“ im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1409 „Wissenschaft und Öffentlichkeit“.

Website: https://www.tu-braunschweig.de/kmw/team/reif

E-Mail: a.reif@tu-braunschweig.de

Dr. Lisa Rhein, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Germanistische Linguistik am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der Technischen Universität Darmstadt. Forschungsschwerpunkte: wissenschaftsinterne Kommunikation, Nichtwissenskommunikation, Selbstdarstellungs- und Diskussionsverhalten von Wissenschaftlern.

Website: https://www.linglit.tu-darmstadt.de/index.php?id=rhein

E-Mail: rhein@linglit.tu-darmstadt.de

Dr. Georg Ruhrmann, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Schiller Universität Jena. Forschungsschwerpunkte: Risiko- und Wissenschaftskommunikation, (Des)Integration und Medien. Leitung mehrerer←254 | 255→ Forschungsprojekte zur Kommunikation wissenschaftlicher Evidenz von Zukunftstechnologien und ihrer Wirkung auf Medienrezipienten in den drei Bewilligungsperioden des DFG-Schwerpunktprogramms 1409 „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ (2009–2016), gemeinsam mit Michaela Maier und Jutta Milde, Universität Koblenz-Landau.

Website: www.ifkw.uni-jena.de/grundlagen-und-medienwirkung/prof-dr-georg-ruhrmann

E-Mail: Georg.Ruhrmann@uni-jena.de

Dr. Martin Scheringer, Professor für Umweltchemie an der Masaryk-Universität Brünn und Wissenschaftler (Senior Scientist) an der ETH Zürich. Forschungsschwerpunkte: Persistenz und Ferntransport von Umweltchemikalien, Umweltverhalten persistenter organischer Substanzen, Umweltverhalten von Nanomaterialien, Expositionsanalyse, Bewertung persistenter, bioakkumulierender und toxischer Substanzen; Interaktion von Wissenschaft und Politik. Mitbegründer und Vorsitzender des International Panel on Chemical Pollution (IPCP).

Website: https://www.muni.cz/en/people/229967-martin-scheringer

E-Mail: scheringer@chem.ethz.ch

Christiane Stumpf, M.A. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Projekt „Climate Engineering im Verhältnis von Wissenschaft und Politik: Kontroverse Deutungen wissenschaftlicher und politischer Verantwortung gegenüber der globalen Herausforderung Klimawandel“ im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1689 „Climate Engineering: Risks, Challenges, Opportunities?“ (2013–2016).

Dr. Monika Taddicken, Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Technischen Universität Braunschweig. Forschungsschwerpunkte: Online-Kommunikation, Wissenschaftskommunikation, Nutzungs- und Wirkungsforschung und Methodologie. Mitarbeit an und Leitung von drei Folgeprojekten zum Thema „Klimawandel aus Sicht der Medienrezipienten: Zur Wahrnehmung und Deutung eines Wissenschaftsthemas im Prozess öffentlicher Kommunikation“ in den drei Bewilligungsperioden des DFG-Schwerpunktprogramms 1409 „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ (2009-2016), gemeinsam mit Irene Neverla, Universität Hamburg.

Website: https://www.tu-braunschweig.de/kmw/team/monikataddicken

E-Mail: m.taddicken@tu-braunschweig.de

Dr. Peter Wehling, Privatdozent und Projektleiter am Institut für Soziologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu Frankfurt am Main. Forschungsschwerpunkte: Soziologie des Wissens und Nichtwissens, Wissenschafts- und←255 | 256→ Technikforschung, Soziologie der Biomedizin und Biopolitik, Kritische Gesellschaftstheorie. U. a. Leitung des vom BMBF geförderten Projekts „Nichtwissenskulturen“ am Wissenschaftszentrum der Universität Augsburg (zusammen mit Stefan Böschen und Jens Soentgen, 2003–2007). Zahlreiche Publikationen zur gesellschaftlichen und politischen Relevanz wissenschaftlichen Nichtwissens. Website: http://www.fb03.uni-frankfurt.de/46359875/090_Peter_Wehling

E-Mail: wehling@em.uni-frankfurt.de