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Flucht, Migration und Integration Flight, Migration and Integration

Eine Anfrage an die christliche Theologie und Diakonie A Question for Christian Theology and Social Engagement

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Edited By Matthias Heesch, Russell Kleckley and Hans Schwarz

Das Buch legt theologische Deutungen der Thematik Flucht, Migration und Integration, ausgehend von verschiedenen kulturellen und sozialen Kontexten, vor. Viele der Beiträgerinnen und Beiträger sind an Orten tätig, in denen dieser Themenkomplex ähnlich bedeutend ist, wie in Westeuropa. Sie besprechen Flucht, Migration und Integration als Fragen an die christliche Theologie und Diakonie. Ihre individuellen Antworten und Sichtweisen bereichern die kritische Debatte über diese aktuellen Herausforderungen.

This book presents theological approaches to the subject flight, migration and integration from various cultural and social contexts. Many of the contributors are active in places where the issue of flight, migration and integration is similarly significant as it is in Western Europe. They discuss flight, migration and integration as questions for Christian theology and diaconia. Their individual responses and views illuminate and inform the critical discussion for the challenges facing today’s world.

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Johann Amos Comenius: Die theologische Vision einer globalen Reformation und die Suche nach einer Universalsprache

Johann Amos Comenius: Die theologische Vision einer globalen Reformation und die Suche nach einer Universalsprache

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←244 | 245→Andrea König

Abstract: Johann Amos Comenius (1592-1670) was one of the most important theologians of reform in the 17th century. In the context of his own experiences of war, flight and loss, Comenius began to develop a comprehensive reform project that would improve all areas of human life. This reform also included the search for a new universal language.

Die Zeit, in der Johann Amos Comenius (1592-1670) lebte und wirkte, war eine Zeit großer Umbrüche. Die Reformation hatte in Europa ein konfessionell zersplittertes Territorium hinterlassen, in dem sich die Konflikte um die konfessionelle Orientierung zunehmend verschärften und sich schließlich mit Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges entluden. Beim Ausbruch des Krieges kam Böhmen eine Schlüsselrolle zu, da sich die protestantischen Stände Böhmens gegen die zentralistische und gegenreformatorische Politik Kaiser Ferdinands II. und das katholische Herrscherhaus Habsburg zu wehren versuchten. Sie wählten Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz zu ihrem reformierten „Gegenkönig“, worauf sich der Kaiser mit Maximilian I. von Bayern verbündete und die aufständischen protestantischen Böhmen 1620 in der Schlacht am Weißen Berg besiegte. Die Folgen dieser Niederlage gegen den Kaiser und die Katholische Liga bekam Comenius, Mitglied der Böhmischen Brüder, direkt zu spüren. Die gegenreformatorischen Maßnahmen wurden so stark verschärft, dass er als politisch Geächteter untertauchen und schließlich zusammen mit seinen Glaubensbrüdern die böhmische Heimat verlassen und die...

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