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Innovationsstrategien

Grundlagen, Gestaltungsansätze und Handlungsbedingungen

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Edited By Axel Faix and Jan-Philipp Büchler

«Innovationsstrategien» ist der zweite Herausgeberband der Dortmunder Forschungsgruppe «Innovationsexzellenz». Er betont die wichtige Rolle, die Innovationsstrategien insbesondere in volatilen, komplexen Marktumfeldern für einen hohen Erfolg von Unternehmen haben. Der Band schafft durch eine abgestimmte Mischung von Beiträgen aus Unternehmenspraxis, Wissenschaft und Institutionen eine ganzheitliche Perspektive, die einen hohen Anwendernutzen sicherstellt. Inhaltlich werden 1) innovationsstrategisch bedeutsame Grundlagen (primär in Bezug auf Ressourcen- und Fähigkeitsausstattungen), 2) die verfügbaren Gestaltungsoptionen (unter Berücksichtigung der digitalen Transformation) sowie 3) unternehmensexterne wie -interne Handlungsbedingungen problem- und anwendungsorientiert diskutiert.

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Strategische Antizipationsfähigkeit von Unternehmen – Konstrukt und Determinanten im Planungskontext von Unternehmen (Axel Faix / Jan-Philipp Büchler)

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Axel Faix, Jan-Philipp Büchler

FH Dortmund, Forschungsgruppe Innovationsexzellenz

Strategische Antizipationsfähigkeit von Unternehmen – Konstrukt und Determinanten im Planungskontext von Unternehmen

1 Fähigkeiten als Basis für Innovationserfolg

Das regelmäßige Hervorbringen und Durchsetzen von Innovationen stellt für Unternehmen in vielen Branchen eine zentrale Voraussetzung dar, um dauerhaft hohe Markt- und Unternehmenserfolge zu erzielen.1 Insbesondere zur Bewältigung innovationsgerichteter Aufgaben wird eine Reihe von besonderen Fähigkeiten benötigt, um unter Unsicherheit für das Unternehmen die richtigen Entscheidungen über Neuproduktmerkmale, strategische Vorgehensweisen bei der Vermarktung und anzusprechende Zielgruppen zu treffen.2 Dies ist unter volatilen, unsicheren und komplexen Umweltbedingungen umso wichtiger.3 So sind innovationsfähige Unternehmen versiert in der Gewinnung von Anregungen für innovative Vorstöße, der Schaffung (gedanklicher) Verbindungen zwischen technologischen Problemlösungspotenzialen und nachfragerseitigen Bedarfen, der stringenten Durchsetzung der erzeugten Innovationskonzepte oder auch der Koordination der vielfältigen Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Unternehmens (z.B. die Abstimmung mit Logistikpartnern) im Rahmen der Einführung und Etablierung des Neuprodukts. In diesem Sinne werden Fähigkeiten in diesem Beitrag als aktuelles Handlungspotenzial auf organisationaler Ebene eines Unternehmens zur Zielerreichung, das die kontinuierliche Koordination, (Re-)Konfiguration und Neugestaltung von Ressourcen und Handlungen im Unternehmen und vor allem im Austausch mit seiner Umwelt umfasst, verstanden.4 Eine entscheidende Rolle für das Erzielen von Innovationserfolgen spielt die Strategische Antizipationsfähigkeit von Unternehmen, die in diesem Beitrag näher erörtert wird. Nach ← 21 | 22 → einer Definition und...

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