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Von göttlicher Vorsehung bis Zufall

«Tyche» im Werk des Plutarch von Chaironeia

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Jens-Frederik Eckholdt

Der facettenreiche griechische Ausdruck ‚Tyche‘ (Schicksal, Glück, Zufall; auch Name einer Göttin) hat im Werk des Plutarch von Chaironeia (ca. 45 bis 125 n. Chr.) einen großen Stellenwert. Diese Studie arbeitet durch vertiefte Quellenanalysen heraus, welche Bedeutungsfacetten bei Plutarch in verschiedenen Kontexten relevant sind, und verdichtet diese zu Typen. Sie schlägt für diese Typologie in ihrer Bedeutungsweite von göttlicher Vorsehung bis Zufall einen organischen Zusammenhang vor, der an Plutarchs Vorstellungen von den ‚Daimones‘ angelehnt ist. Ein besonderer Fokus ist auf die Erklärung der Geschichte durch Plutarch gelegt: Inwiefern geht er von menschlicher Tüchtigkeit aus und inwiefern sieht er ‚Tyche‘ im Spiel, wenn es um historische Prozesse geht?

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Vorwort

Vorwort

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Die vorliegende Monographie ist die geringfügig überarbeitete und um neuere Forschung ergänzte Fassung meiner Dissertation, die im Juli 2015 vom Fachbereich A: Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal angenommen wurde.

Das Zustandekommen der problemgeschichtlichen Studie zur ‚Tyche‘ im Werk des Plutarch von Chaironeia verdankt sich vielfacher Anregung und Unterstützung. Ohne diese wäre das Projekt zu keinem erfolgreichen Abschluss gekommen. In besonderer Weise gilt mein herzlicher Dank Herrn Prof. Dr. Wolfgang Orth (†), dem Betreuer meiner Doktorarbeit, der meinen akademischen Weg über viele Jahre begleitet und gefördert und die Dissertation feinfühlig-kritisch betreut und mit Impulsen vorangebracht hat; es ist sehr traurig, dass er die Veröffentlichung der Arbeit nicht mehr miterlebt. Herrn Prof. Dr. Armin Eich danke ich für die Übernahme des Zweitgutachtens und allgemein für seine Unterstützung. Für die Aufnahme in die Reihe „Prismata. Beiträge zur Altertumswissenschaft“ gebührt mein Dank den Herausgebern, insbesondere Herrn Prof. Dr. Raban von Haehling, sowie dem Peter Lang Verlag.

Den Mitgliedern des orthschen Kolloquiums sowie des überregionalen Kolloquiums der Althistoriker der Universitäten Aachen, Düsseldorf, Essen-Duisburg, Hagen, Siegen und Wuppertal gilt ein weiterer Dank für die Möglichkeiten zum Austausch über mein Projekt. Namentlich gedankt für die anregenden wissenschaftlichen Diskussionen sei den Mitgliedern des Polylogikum Paedagogicum Wuppertal: Dr. Jutta Breithausen, Dr. Henrik Bruns, Konni Charaf, Erika Nassenstein, Dr. Denise Wilde, Anke Windgassen und vor allem Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Ruhloff (†), der mich...

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