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"Kontaminierte Landschaften"

Mitteleuropa inmitten von Krieg und Totalitarismus. Eine exemplarische Bestandsaufnahme anhand von literarischen Texten

Edited By Alexander Höllwerth

Der Band befasst sich mit dem schweren Erbe von Krieg und Totalitarismus in Mitteleuropa. Er enthält die Texte von 21 Autorinnen und Autoren aus Tschechien, Polen, Ungarn, Österreich und Deutschland. Diese gehen in ihren Beiträgen der Frage nach, welche Rolle der Literatur bei der Aufarbeitung der Traumata der Vergangenheit zukommt. Besprochen werden die Werke zeitgenössischer Autoren wie Pollack, Weber, Bodor, Topol, Sabuschko u. a. sowie von Autoren, die aus unmittelbarer Zeitzeugenschaft heraus schreiben (Wojdowski, Buczkowski). Dabei soll auch aufgezeigt werden, welchen Beitrag die Literatur bei der Durchbrechung national beschränkter Erinnerungskulturen hin zu einer transkulturellen (mittel-)europäischen Erzählung leisten kann. Gerade heute ist dieses Thema wieder hochaktuell.

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Autorinnen und Autoren

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Dr. Lucie Antošíková, von 2006–2007 Redakteurin der Wochenzeitschrift Listy moravskoslezské [Mährisch-schlesische Blätter]; Lektorin für tschechische Sprache in Racibórz, an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und an der Universität Wien; seit 2014 Mitarbeiterin an der Abteilung für das 20. Jahrhundert und für die zeitgenössische Literatur am Institut für tschechische Literatur der Akademie der Wissenschaften. Forschungsinteressen: Tschechische Literatur nach 1945, Literatur und Gedächtnis, deutsche Literatur im „Protektorat Böhmen und Mähren“. Aktuelle Veröffentlichungen: Paměť v Čechách [Gedächtnis in Tschechien]. In: A. Kratochvil (Hg.): Paměť a trauma pohledem humanitních věd: komentovaná antologie teoretických textů [Gedächtnis und Trauma aus der Perspektive der Geisteswissenschaften: eine kommentierte Anthologie theoretischer Texte]. Praha 2015, S. 31–44; gemeinsam mit Václav Smyčka: Der Österreich-Spiegel? – Jiří Grušas Essays „Beneš als Österreicher“ und die „Gebrauchsanweisung für Tschechien und Prag“ als Beispiele transkulturellen essayistischen Schreibens. In: Aussiger Beiträge, 2014, Nr. 8, S. 13–32.

Prof. Dr. Axel Dunker lehrt neuere und neueste deutsche Literaturwissenschaft und Literaturtheorie an der Universität Bremen. Gastprofessuren in Bielefeld und Wien. Arbeitsschwerpunkte: postkoloniale Studien, Interkulturalität, Gegenwartsliteratur, Intertextualität. Wichtigste Veröffentlichungen: Die anwesende Abwesenheit. Literatur im Schatten von Auschwitz (2003); (Post-)Kolonialismus und Deutsche Literatur. Impulse der anglo-amerikanischen Literatur- und Kulturtheorie (Hg., 2005); Kontrapunktische Lektüren. Koloniale Strukturen in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts (2008); Postkoloniale Germanistik. Bestandsaufnahme, theoretische Perspektiven, Lektüren (Mithg., 2014); Arno Schmidt und...

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