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Sprachkontakt - Sprachmischung - Sprachwahl - Sprachwechsel

Eine sprachsoziologische Untersuchung der weißrussisch-russisch gemischten Rede „Trasjanka“ in Weißrussland

Gerd Hentschel, Bernhard Kittel, Diana Lindner, Mark Brüggemann and Jan Patrick Zeller

Die Studie untersucht den Zusammenhang von Sprachverwendung, sozialer Positionierung und kollektiver Identitätsbildung in Weißrussland hinsichtlich des Weißrussischen, Russischen und der weißrussisch-russisch gemischten Rede (Trasjanka). Die soziodemographische und ökonomische Struktur der drei »Kodes« wird mittels Umfrage und Interviews bei drei Generationen erfasst. Die Konstellation ist grundlegend diglossisch: Russisch herrscht im öffentlichen Raum, die Trasjanka viel stärker als bisher angenommen im privaten Bereich (besonders bei der älteren Generation). Weißrussisch ist völlig marginalisiert. Für die spezifisch weißrussisch-kollektive Identität, die durchaus festzustellen ist, spielt keiner der Kodes eine nennenswerte Rolle, bestenfalls das Weißrussische auf symbolisch-musealer Ebene.

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Danksagung

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Der vorliegende Band ist ein Ergebnis des Projektes Die Trasjanka in Weißrussland – eine „Mischvarietät“ als Produkt des weißrussisch-russischen Sprachkontakts: Sprachliche Strukturierung, soziologische Identifikationsmechanismen und Sozioökonomie der Sprache, das den beiden Unterschriebenen von der Volkswagen Stiftung, Hannover (Gz: II/83 371) im Rahmen des Programmes Einheit in der Vielfalt? Grundlagen und Voraussetzungen eines erweiterten Europas bewilligt wurde. Durchgeführt wurde es zwischen 2008 und 2014.

Wir danken außer der forschungsfördernden Organisation zahlreichen Kollegen. Herauszuheben sind unsere Projektpartner David Rotman und Sjarhej Zaprudski, beide von der Weißrussischen Staatsuniversität Minsk, ohne die die umfangreichen Feldarbeiten in Weißrussland nicht hätten durchgeführt werden können, und unseren drei Koautoren. Weiterhin gebührt unser Dank †Fёdar Piskunoŭ (Minsk), Natallja Kraŭčanka und Sviatlana Tesch (Oldenburg) sowie Natallja Vereemeeva (Minsk), die uns auf verschiedenen Etappen der Arbeiten ihre Unterstützung gewährt haben. Ohne die Arbeit vieler unserer studentischen Hilfskräfte hätte die Monographie ebenso wenig vorgelegt werden können. Letztlich danken wir Lars Behnke (Oldenburg/Kopenhagen), ohne dessen umfangreiche und akribische Unterstützung die Druckvorlage kaum zustande gekommen wäre.

Oldenburg und Wien, im August 2017Gerd HentschelBernhard Kittel

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