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Rassismus in Geschichte und Gegenwart

Eine interdisziplinäre Analyse. Festschrift für Walter Demel

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Edited By Ina Ulrike Paul and Sylvia Schraut

Rassismus als Ideologie der Ausgrenzung funktioniert transnational, interkulturell, global. Die gesellschaftliche Aktualität und Relevanz des Themas ist unbestritten. Biogeographischer Rassismus geht nicht selten mit Antisemitismus, Antifeminismus oder neuerdings Rechtspopulismus enge Verbindungen ein. Diese Verschränkung des Rassismus mit anderen „-ismen" der Moderne veranschaulicht die Interdisziplinarität der Beiträge in diesem Buch. Sie liefern einen weitgefächerten Überblick über die Ansätze und Methoden der Kultur- und Sozialwissenschaften im Umgang mit dem Forschungsthema „Rassismus". In Fallbeispielen werden die „Grundlagen des rassistischen Denkens" dargestellt und mit systematischem Zugriff der „Rassismus in seiner Verschränkung" bearbeitet.

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Geschichte und Gegenwart zeigen, dass Rassismus, eine auf Ausgrenzung zielende Ideologie, alle Grenzen überschreitet und transnational, interkulturell, ja global funktioniert. Die gesellschaftliche Aktualität und Relevanz der Thematik ist unbestritten. Die aus unterschiedlichen Disziplinen stammenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dokumentieren in ihren Beiträgen, wie umfassend das Phänomen Rassismus heute die Kultur- und Gesellschaftswissenschaften bewegt. Sie beschäftigen sich in Fallbeispielen mit den „Grundlagen des rassistischen Denkens“ oder legen in systematischen Analysen den „Rassismus in seiner Verschränkung“ dar. So wird die Verbindung zwischen der Akteursebene des Rassismus und den Schnittstellen zu anderen gesellschaftspolitischen und kulturellen Handlungsräumen geschaffen. Die Interdisziplinarität der Beiträge veranschaulicht zudem die Verschränkung des Rassismus mit zahlreichen anderen „-ismen“ der Moderne: Nicht selten gehen beispielsweise Rassismus, Biologismus und Kolonialismus mit Sexismus, Antifeminismus und neuerdings Rechtspopulismus enge Verbindungen ein.

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