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«Linguistic Landscape» und Fremdsprachendidaktik

Perspektiven für die Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik

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Edited By Camilla Badstübner-Kizik and Věra Janíková

Die Texte des Buches sind im Kontext einer medien- und kulturaufmerksamen Fremd- und Zweitsprachendidaktik verankert und stellen Aspekte heraus, die in der Diskussion zum didaktischen Potenzial von Linguistic Landscapes noch wenig Beachtung fanden. Die thematische Breite reicht vom interkulturellen Lernen über historisches Lernen in Verbindung mit dem Konzept der Erinnerungsorte, Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik, Fremd- und Zweitspracherwerbsforschung bis zur Sprach(en)politik. Die Fülle an Anwendungsfällen und Reflexionen zeigt, in welche Richtungen sich das lebendige Forschungsfeld Linguistic Landscape aus der Perspektive der Fremdsprachendidaktik entwickeln könnte. Das Buch stellt einen wichtigen Beitrag zu einer Didaktik der Linguistic Landscape dar. (Ass. Prof. Dr. Silke Pasewalck, Universität Tartu)

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Schrift in der Stadt.: Öffentliche Sprachlandschaften als individuelle Lernlandschaften

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Simone Schiedermair



Working with linguistic landscapes offers a new approach to social discourses, focussing on their visual presence in urban spaces and taking into account the flexibility and dynamics of our globalized societies. Whereas the advantages seem to be obvious, it takes some effort to convince students to work with linguistic landscapes not only for identifying multilingualism but also for cultural studies. Using examples taken from teacher training seminars for MA students and BA students at the Friedrich-Schiller-Universität Jena the paper discusses this challenge. It reflects on academic teaching in the field of cultural studies.

 

In dem Beitrag möchte ich Ergebnisse aus meiner akademischen Lehre vorstellen und kritisch reflektieren. Seit 2014 arbeite ich in meinen Seminaren in den Bachelor- und Masterstudiengängen Deutsch als Fremd- und Zweitsprache mit der im öffentlichen Raum präsenten Sprache, i.e. mit öffentlichen Sprachlandschaften bzw. Linguistic Landscapes. Dabei hat sich dieser Zugang zu gesellschaftlichen Diskursen für den Fragenzusammenhang der Kulturvermittlung als besonders produktives Konzept erwiesen. An konkreten Beispielen soll deutlich werden, inwiefern Studierende, die sich im Rahmen eines DaF/DaZ-Studiums auf eine Tätigkeit in der Sprach- und Kulturvermittlung vorbereiten, das Konzept aufnehmen und inwiefern sie in der Lage sind, daraus Vorschläge für die unterrichtliche Praxis im Fremdsprachenunterricht zu entwickeln.

Seit 2015 habe ich in verschiedenen Artikeln (vgl. Schiedermair 2015a, 2015b, 2018b, 2018c) diskutiert, wie ein lohnender Rückgriff auf Schrift im öffentlichen Raum in der Unterrichtspraxis Deutsch als Fremd- und...

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