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Vergleichende Diskurslinguistik. Methoden und Forschungspraxis

In Zusammenarbeit mit Juliane Niedner

Series:

Edited By Goranka Rocco and Elmar Schafroth

Der Band umfasst aktuelle Themen und Probleme der Vergleichenden Diskurslinguistik sowohl aus theoretischer als auch aus methodologischer und forschungspraktischer Perspektive. Zu den behandelten Sprachen und Sprachräumen (deutsch, englisch, französisch, italienisch, polnisch, portugiesisch, spanisch, türkisch) werden Diskursanalysen zu aktuellen gesellschaftlichen Aspekten wie Migrations-, Bildungs- und Verfassungspolitik, Integration, Familie, öffentlicher und medialer Sprachgebrauch, Euphemismen, Multimodalität in Comics sowie emotionale Sprache im juristischen Kontext durchgeführt sowie grundsätzliche Überlegungen zur Theorie und Methodologie einer Vergleichenden Diskurslinguistik angestellt. Die Autorinnen und Autoren arbeiten in den Bereichen Germanistik, Romanistik, Vergleichende, Angewandte und Multimodale Linguistik sowie Anglistik.

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Janina WildfeuerDiskurs- und korpuslinguistische Zugänge zur Annotation und Analyse visueller Narrative

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Janina Wildfeuer (Bremen)

Diskurs- und korpuslinguistische Zugänge zur Annotation und Analyse visueller Narrative

Abstract: Analytical interest in comics is constantly growing. In order not to concentrate only on the combination of text and image, but also to focus on smaller semiotic entities, such as colour, the use of line drawings or the page layout, several approaches today orientate towards contemporary discourse linguistic and multimodal research. This chapter wants to provide an overview of existing and newly evolving approaches to the annotation and empirical examination of visual narratives and highlight advantages and specificities of a particular discourse-oriented perspective for a comparative analysis of visual narratives as cultural artefacts.

Comics, Panles, Beschreibung, Einheiten, visuellen

1.  Einleitung

Das analytische Interesse an Comics, Graphic Novels und anderen visuellen Narrativen (auch in Form von Web- oder digitalen Comics zum Beispiel) wächst beständig und die Disziplin der Comicforschung findet sowohl in den traditionellen Geisteswissenschaften als auch im Kontext der Digital Humanities immer mehr Anerkennung. Die Rolle der visuellen Einheiten gegenüber dem lange vorherrschenden Primat des Verbalen nimmt dabei einen immer größeren Stellenwert ein und viele der grundlegenden Werke orientieren sich heute am sogenannten visuellen Stil (McCloud 1994: 24–59; Lefèvre 2016) oder der spezifisch visuellen Sequenzialität des Narrativs, um analytisch präzise Methoden zu formulieren (Eisner 1992; McCloud 1994). Auch andere Aspekte wie die Größe von Panels, d.h. den Einzelbildern innerhalb eines Comic-Strips oder...

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