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Aux frontières de l'autre

Kulturdidaktische und kulturwissenschaftliche Studien zu medialen Stereotypen

Edited By Kathleen Plötner and Marc Blancher

Images d‘Épinal, Klischees, Stereotype etc.: Die Bezeichnungen können auf ein einziges Konzept oder aber auf mehrere Konzepte referieren. Der vorliegende Sammelband bietet kulturdidaktische sowie literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Blickwinkel auf ein hochaktuelles Thema unserer Zeit; und zwar die Darstellung des Anderen. Er widmet sich sowohl der(n) Definitionsfrage(n) als auch didaktischen Fragestellungen, die rund um den bewussten und unbewussten Einsatz von Stereotypen im Französischunterricht entstehen. Der Sammelband umfasst Beiträge, die das Stereotyp und dessen Gebrauch im Chanson, im filmischen Bereich, in Pressetexten und in der politischen Karikatur untersuchen.

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Funktionsweise und Variabilität der Sprachstereotypisierungen in Asterix

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Abstract The explicit display of caricatures of linguistic styles in Asterix allows to study the process of stereotypisation of foreign languages and regional varieties in order to determine the factors that influence the construction of linguistic stereotypes. Those factors are: ‘linguistic filters’, intelligibility, social distance, identity, frequency of contact and the amount of information concerning the stereotyped group or language. In addition, the article provides several suggestions for using the linguistic stereotypisations in Asterix in French language classes.

1 Hinführung, Fragestellung

Sprache ist ein Teil der Identität sozialer Gruppen. Welche Sprache von wem gesprochen wird, für wie nah sie der eigenen Sprache empfunden wird, in welchem Ausmaß Verstehensbarrieren bestehen: Dies alles trägt zur Konstruktion von Gruppengrenzen bei, sei es zur absoluten Gegenüberstellung von Gruppen – etwa ‚der Franzosen‘ und ‚der Deutschen‘ – oder zur Binnendifferenzierung innerhalb einer Gruppe – etwa der Untergliederung ‚der Franzosen‘ und ‚der Deutschen‘ in Dialektgruppen oder Sprechergruppen verschiedener regionaler Varietäten.

Das Entstehen und die Produktion von Stereotypisierungen, die sich auf Sprachen und regionale Varietäten beziehen, ist in diesem Prozess von besonderem Interesse, denn Sprachstereotypisierungen weisen eine Besonderheit auf: Es lässt sich – im Gegensatz zu allgemeineren Stereotypisierungen wie etwa ‚der pünktliche Deutsche‘ oder ‚der geizige Schotte‘ – bei ihnen relativ einfach untersuchen, in welchem Ausmaß sie der sprachlichen ‚Realität‘ entsprechen.

Doch dies ist natürlich nicht das eigentliche Ziel: Auf dem Vergleich mit der ‚Realität‘ aufbauend, erlaubt das Studium von...

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