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Migration und sozialer Wandel

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Edited By Nikolaus Dimmel, Franz Gmainer-Pranzl and Sylvia Hahn

Seit 2007 trägt der ULG Migrationsmanagement an der Universität Salzburg dazu bei, Studierenden eine interdisziplinär vermittelte Kompetenz im Bereich Migration zu vermitteln. Dieser Sammelband dokumentiert die wissenschaftlichen Ansätze der entsprechenden migrations-, sozial-, kultur- und religionswissenschaftlichen Module des Curriculums sowie Beiträge von Studierenden, in denen die Themenstellung ihrer Masterarbeit konzentriert vorgestellt wird. Auf diese Weise gewährt das Buch Einblick in ein breites Spektrum von Herausforderungen, die von Fragen der Mindestsicherung, der Pflege und prekärer Beschäftigung bis zum Verständnis von Entwicklung und zum Islamunterricht in der Schule reichen, und leistet dadurch auch einen Beitrag zur Versachlichung und Konkretisierung der Migrationsdebatte.

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Hochrisiko in Gewaltbeziehungen

Hochrisiko in Gewaltbeziehungen

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Michael Franz Eichinger

Abstract: Violence in families and relationships represents a growing challenge for society. The author of this contribution draws special attention to high-risk situations, in which an individual is at risk of death or serious injury, and points to the British model MARAC (Multi Agency Risk Assessment Conference), a cross-institutional risk assessment undertaken in order to plan measures based on a (high) risk evaluation which has already been completed. Analysis of the data for individual offence categories shows virtually no difference between Austrian and non-Austrian perpetrators of violence; family violence occurs in all sectors of society. There is no doubt that the primary objective must be to prevent serious acts of violence and protect the victim.

Keywords: violence in relationshipsgenderprotection against violencefamily lawvictim protection

Zugegeben, es ist tatsächlich etwas provokant, mit einem Bibelzitat einen Artikel zu beginnen. Der Vergleich mit dem Beginn der Gewaltschutzbemühungen in Österreich (mit Wirkung vom 1. Mai 1997 wurde das Bundesgesetz zum Schutz vor Gewalt in der Familie eingeführt) ist dennoch angebracht. Die dazu geführten Anstrengungen glichen tatsächlich so etwas wie einem Neubeginn: Der bis dahin tolerierten innerfamiliären Gewaltform wurde schlagartig eine klare Absage erteilt. Entsprechende Normierungen zum Schutz vor häuslicher Gewalt wurden im Sicherheitspolizeigesetz sowie in der Exekutionsordnung festgelegt. Mehrmals wurden die Bestimmungen aktualisiert und angepasst (zuletzt mit der sogenannten „Präventionsnovelle“ im Juli 2016), immer mit dem Ziel vor Augen, Opfer von Gewalt in der häuslichen Sphäre...

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