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Migration und sozialer Wandel

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Edited By Nikolaus Dimmel, Franz Gmainer-Pranzl and Sylvia Hahn

Seit 2007 trägt der ULG Migrationsmanagement an der Universität Salzburg dazu bei, Studierenden eine interdisziplinär vermittelte Kompetenz im Bereich Migration zu vermitteln. Dieser Sammelband dokumentiert die wissenschaftlichen Ansätze der entsprechenden migrations-, sozial-, kultur- und religionswissenschaftlichen Module des Curriculums sowie Beiträge von Studierenden, in denen die Themenstellung ihrer Masterarbeit konzentriert vorgestellt wird. Auf diese Weise gewährt das Buch Einblick in ein breites Spektrum von Herausforderungen, die von Fragen der Mindestsicherung, der Pflege und prekärer Beschäftigung bis zum Verständnis von Entwicklung und zum Islamunterricht in der Schule reichen, und leistet dadurch auch einen Beitrag zur Versachlichung und Konkretisierung der Migrationsdebatte.

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Von Wirkungen und möglichen Nebenwirkungen – Ambivalenzen im Bereich von Migration und Entwicklung

Von Wirkungen und möglichen Nebenwirkungen – Ambivalenzen im Bereich von Migration und Entwicklung

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Daniela Pamminger

Abstract: This contribution discusses the important relationship between development policy and migration management and uses the stubborn persistence of certain “myths” in public debate to illustrate the prejudices and false positions still held by some in the field of migration policy. The author questions, for instance, the alleged significance of transfers of funds by migrants or diaspora organisations; she points out that it is not in fact the poorest who migrate and criticises the theory that development cooperation could prevent migration or should be tackling its root causes. She makes it clear that the category of “development” (of the global south) often functions as a strategy of migration control, rather than as the pathway to a fair north-south partnership.

Keywords: development cooperationmoney transferdiasporapovertyglobal south

Ich lernte viel an diesem Fall.Ich lernte, dass keine Lüge zu plump ist,als dass die Leute sie nicht glauben würden,wenn sie ihrem geheimen Wunsch, sie zu glauben,entgegenkommt.

Christa Wolf: Medea

Sommer 2015: Kollerschlag im Mühlkreis. Ein bislang international kaum beachtetes Dorf findet sich im Zentrum des Weltgeschehens wieder, die Globalisierung in personalisierter Form kommt nun auch hier vorbei. Eine grüne Wiese als improvisierter Wartesaal vor dem Grenzübergang sowie als „Jausenstation auf der Durchreise“ (© Michael Häupl) nach Deutschland oder weiter erinnert daran, dass sich Menschen auf der Flucht auch von österreichischer Gemütlichkeit nicht aufhalten lassen. Und über Monate hinweg gilt: „Suddenly migration was everywhere“ (P...

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