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Zur Funktion und Bedeutung des Chors im zeitgenössischen Drama und Theater

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Edited By Paul Martin Langner and Joanna Gospodarczyk

Die Rückkehr des Chores in die Theaterstücke und Inszenierungen der Gegenwart macht erkennbar, eine wie hohe Aktualität dieses seit der Antike bekannte Strukturelement des Dramas hat. Dabei werden die antiken Formen für die Bedingungen der Gegenwart überarbeitet und wirkungsvoll weiterentwickelt. Die Beiträge des Bandes leuchten vielfältige Formen der Aneignung und Neubildung aus. Die Position des Chores zur Bühnenhandlung, seine Dimensionen, Artikulationsweisen, Bewegungsmomente werden ebenso in den Aufsätzen diskutiert, wie seine Stellung zur Geschichte und sein Beitrag zum Verhältnis von Individualität und Gemeinschaft. In den Ergebnissen des Bandes wird deutlich, von welcher Wichtigkeit der Chor für das gegenwärtige Drama und die aktuelle Theaterarbeit ist.

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Paul Martin Langner ist Lehrstuhlinhaber für deutschsprachige Literatur an der Pädagogischen Universität Krakau und Präsident der Friedrich-Hebbel-Gesellschaft e.V. (Wesselburen). Zu seinen Hauptforschungsgebieten zählen Literaturhistorische Areastudies, narrative und performative Strukturen in mittelalterlichen geistlichen und weltlichen Texten, Strukturen des modernen Dramas und Studien zu ausgewählten Autoren der jüngeren Vergangenheit sowie Friedrich und Christine Hebbel.

Joanna Gospodarczyk ist Mitarbeiterin an der Pädagogischen Universität Krakau. Sie forscht über das zeitgenössische Drama in Deutschland, insbesondere die Rezeption von britischen Autoren im deutschen Theater.

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