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Mobile Erreichbarkeit von Arbeitnehmern

Eine arbeitszeitrechtliche Bewertung

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Peter Körlings

Dieses Buch behandelt das Phänomen  «Mobile Erreichbarkeit». Diese kann als Brücke bezeichnet werden, die den Arbeitnehmer während der Freizeit mit dem Arbeitsverhältnis verbindet. Die damit bewirkte intensive Entgrenzung der Arbeit in örtlicher und zeitlicher Dimension ist vom Gesetzgeber nicht geregelt. Der Autor geht der Frage nach, in welchem Rahmen diese Entgrenzung rechtlich zulässig ist. Dazu bettet er die «Mobile Erreichbarkeit» in das dogmatische Fundament des europäischen Arbeitszeitrechts ein und setzt sich mit den praktischen Fragen ihrer Umsetzung auseinander. Diese Erkenntnisse münden in Empfehlungen zur Umgestaltung der Rechtslage, die sich sowohl auf den europarechtlichen Rahmen als auch auf dessen nationale Ausgestaltung beziehen.

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Vorwort

Die Juristische Fakultät der Universität Passau hat diese Arbeit im Sommersemester 2018 als Dissertationsleistung angenommen. Die Arbeit befindet sich im Wesentlichen auf dem Stand ihrer Abgabe im Januar 2018, hat für die Veröffentlichung allerdings summarische Aktualisierungen bis Juli 2018 erfahren. Sie berücksichtigt insbesondere das Urteil des EuGH vom 21. Februar 2018 in der Rechtssache Matzak (C-518/15), in dem dieser – ganz im Sinne der hier vertretenen Thesen – eine starre Unterscheidung zwischen Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft verwirft. Darüber hinaus dient die Einarbeitung einer Anfang 2018 erschienenen Monographie (Freyler, Arbeitszeit und Urlaubsrecht im mobile Office) nicht nur der wissenschaftlichen Vollständigkeit, sondern eröffnet dem Leser eine weitere Perspektive kritischer Auseinandersetzung mit den Thesen dieser Arbeit.

Mein erster Dank gilt meinem hochverehrten akademischen Lehrer und Doktorvater Universitätsprofessor Dr. Frank Bayreuther. Er hat meine Begeisterung für das Arbeitsrecht mit seinen charismatischen Vorlesungen geweckt und meine Freude an der Rechtswissenschaft vertieft. Meine Tätigkeit an seinem Lehrstuhl war geprägt von einem intensiven juristischen Diskurs, großzügiger Gelegenheit zu eigener Forschung, der auch diese Arbeit entsprungen ist und von hervorragendem persönlichem Einvernehmen.

Professor Dr. Rainer Sieg hat mir schon als Student Einblicke in die betriebliche Wirklichkeit des Arbeitsrechts vermittelt. Ihm bin ich besonders für den kontinuierlichen und bereichernden Austausch zu vielen Praxisfragen und für die Erstellung des Zweitgutachtens dankbar.

Meinem Vater Heribert Körlings, M.A. und meiner Schwester Mag.Theol. Ursula Tünnißen, M.Ed. danke ich herzlich für ein äußerst sorgfältiges Lektorat. Ohne freudige Diskussionen und tiefe Freundschaften, für die ich sehr dankbar bin, wäre diese Arbeit nicht gelungen.

Meinen lieben Eltern verdanke ich weit mehr als ihre freigiebige Unterstützung, die mir ein Universitätsstudium ermöglicht hat. Sie sind mir in vielen Lebensfragen ein großes Vorbild. Ihnen widme ich diese Arbeit.

Hamburg, im Dezember 2018